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Unsere Bäume und die Hitze – weitere unvermutete Gefahren

08.08.2018 Darüber, dass unsere Bäume sehr unter der anhaltenden Dürre und Trockenheit leiden, ist bereits mehrfach berichtet worden. Jeder kann sich vorstellen, wie dieses Klima an den Kräften zehrt. In anderen Medien ist bereits darauf hingewiesen worden und nun zeigen sich auch in Wildau weitere negative Erscheinungen.

Foto: Stadt Wildau
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Unvermittelt und ohne äußere Einwirkung oder dass eine Windböe auftrat, können z.T. recht dicke Äste von sonst kerngesunden Bäumen abbrechen. Dieses Phänomen nennt sich ‘Grünastbruch‘ und ist bekannt vor allem bei Eichen, Pappeln oder Ahorn-Arten. Als mögliche Ursache in Frage kommen u.a. der verringerte Wassergehalt des Astholzes und die erhöhten Belastungen durch die Frucht- bzw. Samenbildung (z.B. Eicheln), die das Gesamtgewicht deutlich erhöhen.

Diese "Grünastbrüche" stellen laut Fachliteratur aber keine Anzeichen für eine eingeschränkte Bruchsicherheit des Baumes dar, sondern es handelt sich demnach um unvorhersehbare Ereignisse. Meist treten sie an heißen Tagen in der zweiten Tageshälfte auf und keiner kann diese vorhersagen oder restlos ausschließen. Deshalb ist auch der Aufenthalt im Schatten bzw. unter dem Kronenbereich großer alter Bäume bei der weiter anhaltenden Trockenheit und Hitze nicht ohne Risiko. Darauf muss an dieser Stelle leider auch hingewiesen werden.

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