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Gelungene sommerliche Vernissage im Volkshaus Wildau

29.06.2017 Am 28. Juni 2017 fand eine sommerliche Vernissage statt, zu der trotz Regen zahlreiche Gäste ins Volkshaus Wildau kamen.
Eröffnet wurde die Vernissage von Bürgermeister Dr. Uwe Malich persönlich.
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Foto: Gisela Michailov

Seiner Rede schlossen sich Manfred Neumann, Vorsitzender des Vereins der Ingenieure, Techniker und Wirtschaftler der Region Dahme-Spreewald (ITW) und Peter Ringling, Vorsitzender des Kunstfoyers Wildau an. Manfred Neumann würdigte in seiner Rede besonders die Leistungen von Bernhard Welsch, dem Wildauer Ehrenbürger und langjährigen Vorsitzenden des ITW, der die Ausstellungen über „90 Jahre Schmiede“ und „55 Jahre Kurbelwelle“ in Wildau gemeinsam mit Helmut Kalinowski, von dem die Fotografien stammen, organisierte. Helmut Kalinowski war langjähriger Vorsitzender des Fotosclubs „Schwarz-Weiß“ in Wildau und bei der Vernissage auch persönlich anwesend. Peter Ringling sprach stellvertretend für alle ausstellenden Künstler und betonte die Bedeutung einer Vernissage für die Künstler. Zudem forderte er die Gäste auf, für einen Moment das zu vergessen, was sie umgibt und zu schauen, zu fühlen, was beim Betrachten der Bilder und Keramiken in jedem selbst passiert.
Eröffnet wurden neben den beiden Ausstellungen von Helmut Kalinowski und Bernhard Welsch, die sich im Erdgeschoss rechts im Flur vor dem Einwohnermeldeamt und links im Flur vor und in der Abteilung des Bürgermeisters befinden, noch fünf weitere. Peter Ringlings neue Ausstellung in der Galerie im ersten Obergeschoss hat als Thema „Suche – Realität – Auseinandersetzung“. Dabei handelt es sich um Arbeiten in Öl-, Acryl- und Aquarellfarben und sehr farbintensive und dynamische Momentaufnahmen des Lebens. Steffen Kreisches Ausstellung trägt den Titel: „Materialexperiment“. Seine abstrakten Bilder, die sich ebenfalls in der Galerie im ersten Obergeschoss befinden, entwirft er als plastische Collagen aus Metall, Plastik, Fotos, Textilien und anderen Materialien, die er dann mit Öl und/oder Acrylfarbe gestaltet. Die Motive sind sehr vielfältig. Ebenfalls im ersten Obergeschoss, jedoch im Flur der Finanzverwaltung und vor dem Sekretariat des Bürgermeisters, sind Gemälde von Heidrun von Haacke ausgestellt. Die gelernte Bildmacherin verwendet vorwiegend die Impasto-Technik, bei der sie sich Schicht für Schicht der fertigen Komposition nährt. Im Fokus liegt dabei jedoch nicht das Bild, sondern die Stimmung, die es erzeugen soll. Dabei entsteht eine Eigendynamik, die sie mit reliefartigen Strukturen und einer harmonischen Farbenmischung formt, mal stürmisch, mal sanft.
In den Vitrinen im Erdgeschoss befinden sich Keramiken von Heike Bischoff aus Wildau. Sie stellt durch unterschiedliche Techniken und verschiedene Formen entstandene Tiermotive wie beispielsweise Eulen, Katzen und Schlangen aus. Ergänzt hat sie diese
Ausstellung durch zwei Gemälde, die durch Actionpainting entstanden sind. Des weiteren im Erdgeschoss, im Flur der Hauptverwaltung und im Flur vor dem behindertengerechten Eingang auf der rechten Seite, befinden sich Fotografien von Halo Klank-Neuendorf. Unter dem Thema „Auslese aus den letzten zehn Jahren“ zeigt die Fotografin ihre schönsten bzw. ganz besonderen Aufnahmen aus diversen Ausstellungen der letzten zehn Jahre ihres künstlerischen Schaffens.
Die musikalische Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch den Singekreis Wildau unter der Leitung von Frau Nopper und seine Instrumentalgruppe, die das Publikum stimmgewaltig mit ihren frohen Liedern auf den Abend einstimmten. Sogar ein zu den Ausstellungen von Bernhard Welsch und Helmut Kalinowski passendes Gedicht von Ilse Simm wurde vom Chormitglied Karin Bormann gekonnt vorgetragen.
Es war eine rund um gelungene Veranstaltung, bei der die Künstler und anwesenden Gäste gut ins Gespräch kamen und den sommerlichen, wirklich schwül-warmen Abend, kunstvoll nutzten. Die Ausstellungen verbleiben bis Ende August im Volkshaus Wildau.

Katja Lützelberger
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit