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Geh- und Radwegverbindung über die Dahme

05.06.2017 Mitteilung der Stadt Königs Wusterhausen "Geh- und Radwegverbindung über die Dahme"
Geh- und Radwegverbindung über die Dahme wird wieder hergestellt
Städte Wildau und Königs Wusterhausen beraten über die Umsetzungsvariante
Mitte Mai berieten sich die Städte Königs Wusterhausen und Wildau zur defekten Geh- und Radwegbrücke, nachdem ein unabhängiger Experte ein umfangreiches Gutachten zu dem Schadensbild der Brücke erstellt hatte. Unter Teilnahme des Fachverbands Qualitätsgemeinschaft Holz-Brückenbau e.V., des Brückenplanungsbüros sowie des Gutachters wurden den politischen Gremien beider Städte informativ (Wildau, Finanzausschuss und Bauausschuss) bzw. schon zur Entscheidung (Königs Wusterhausen, Hauptausschuss) die möglichen Lösungen in Form einer Sanierung bzw. einer Reparatur der Brücke vorgeschlagen.

Der Königs Wusterhausener Hauptausschuss hat am 29.05.2017 die Sanierung der demontierten schadhaften Brücke in Holzkonstruktionsbauweise per Beschluss abgelehnt. Der wesentliche Grund hierfür sind Zweifel an der Nachhaltigkeit einer Sanierung. Gleichzeitig forderte der Ausschuss eine weitergehende Wirtschaftlichkeitsprüfung einer Sanierung und eines Neubaus, zum Beispiel aus Stahl.

Ein kompletter Neubau wäre zunächst teurer und würde, als ganz entscheidendes Abwägungskriterium, bedeutend länger dauern (ca. 1,5 Jahre). Jedoch wird die prognostizierte Lebensdauer einer Stahlkonstruktion auf 100 Jahre geschätzt, die einer überdachten Holzbrücke liegt bei 60 Jahren. Auch die Unterhaltskosten für eine Holzbrücke seien höher.

Die Brücke ist gemeinsames Eigentum der Städte Wildau und Königs Wusterhausen, weshalb es für die Umsetzung einer Sanierung oder eines Neubaus eines gleichlautenden Beschlusses beider Städte bedarf. Am 20.06.2017 tagt der Hauptausschuss der Stadt Wildau. Anschließend stimmen die Stadtverwaltungen das weitere Vorgehen ab.


Katja Klinner
Stadt Königs Wusterhausen
Öffentlichkeitsarbeit/Stadtmarketing
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