72 Teams, ein packendes Finale und ein ausverkaufter Sportlerball: Das Freizeit-Volleyballturnier des Kreissportbundes Dahme-Spreewald begeistert auf und neben dem Spielfeld.
Sie haben es wieder getan: Die Moonshine Lollipops aus Berlin haben zum vierten Mal den Dahme-Pokal gewonnen. In einem spannenden Finale vor vollbesetzter Tribüne in Schulzendorf setzte sich das Team denkbar knapp im Tie-Break gegen Block-A-Fella durch. Damit verpassten die Finalgegner ihren fünften Turniersieg und die Chance, den begehrten Wanderpokal dauerhaft mit nach Hause zu nehmen. Der Weg ins Endspiel war für beide Mannschaften anspruchsvoll. Die Leistungsdichte beim inzwischen 72 Teams umfassenden Freizeit-Volleyballturnier nimmt spürbar zu. Sowohl die Moonshine Lollipops als auch Block-A-Fella mussten sich bereits in der Vorrunde in engen Begegnungen behaupten. Dennoch starteten beide ohne Niederlage in den Finalsonntag. Dort gaben sie auf dem Weg ins Endspiel jeweils nur einen Satz ab – beste Voraussetzungen für ein Duell auf Augenhöhe. Auch die weiteren 70 Mannschaften waren mit viel Ehrgeiz und Vorfreude angereist. Das Teilnehmerfeld reichte von Schleswig-Holstein bis Thüringen. Rainer Stöwer, Mitbegründer des Turniers, freute sich besonders über das Wiedersehen mit langjährigen Freunden des Dahme-Pokals. Zu den bekannten Teams gehörten die achtmaligen Pokalsieger „Killerbienen“ aus Potsdam, die seit der ersten Auflage teilnehmenden Harzhämmerchen aus Thüringen sowie Havox aus Sachsen-Anhalt. Im spannenden Spiel um Platz drei sicherten sich die Killerbienen die Bronzemedaille gegen den Pokalneuling HC Olé aus Brandenburg.
Wie groß die Begeisterung für den Dahme-Pokal ist, zeigte sich schon Monate vor dem ersten Aufschlag: Bereits im Mai waren sämtliche Startplätze vergeben. Durch einzelne Absagen konnten zwar einige Teams von der Warteliste nachrücken, rund 30 Mannschaften mussten die Veranstalter für dieses Jahr jedoch eine Absage erteilen.
Leidenschaft, Fairness und Freude am gemeinsamen Sport prägten das gesamte Turnier. Das packende Finale verfolgten auch die Bürgermeister Nerlich aus Wildau und Martens aus Zeuthen, Herr Käthner aus Schönefeld, die KSB-Vorsitzende Nadine Graßmel sowie Herr Franzke als Vertreter des Hauptsponsors BER. Gemeinsam mit den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern erlebten sie einen würdigen Abschluss des sportlichen Wettbewerbs.
Ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes war der Sportlerball im Volkshaus Wildau. Wie im Vorjahr waren die 240 verfügbaren Eintrittskarten rasch ausverkauft. „Erneut mussten wir Anfragen ablehnen, was wir sehr bedauern“, erklärten die Organisatoren.
„Mehr lässt jedoch der Platz im Volkshaus Wildau nicht zu.“ Die Gäste genossen ein umfangreiches Buffet von Van Bramborg Event & Catering, bevor DJ Hally Gally mit mitreißender Musik und neuem Bühnenbild für ausgelassene Stimmung sorgte.
Eine unverzichtbare Grundlage für den Dahme-Pokal ist die Unterstützung der beteiligten Kommunen. Der Kreissportbund Dahme-Spreewald dankt der Stadt Königs Wusterhausen, der Stadt Wildau sowie den Gemeinden Schulzendorf, Zeuthen, Eichwalde und Schönefeld. Mit ihren Kooperationsbeiträgen und der kostenfreien Bereitstellung der Hallen ermöglichen sie die Durchführung des Turniers überhaupt erst.
Ein herzlicher Dank gilt auch dem Wildorado Wildau für die Bereitstellung der Übernachtungshalle für die Teilnehmenden.
Darüber hinaus dankt der Kreissportbund den beteiligten Vereinen SV Schulzendorf, SV Prieros, BASZ e. V. und 1. VC Wildau für die Organisation vor Ort. Ein besonderer Dank gilt außerdem der BG Red Dragons sowie dem Abiturjahrgang der Paul-Dessau-Gesamtschule für die Übernahme des Caterings in Schönefeld.
Der Wunsch nach einer Fortsetzung ist groß: Zahlreiche Teilnehmende haben sich bereits für eine 22. Auflage des Dahme-Pokals ausgesprochen. Die Organisatoren haben zugesagt, die Möglichkeiten einer erneuten Durchführung intensiv zu prüfen.
PM/Kreissportbund Dahme-Spreewald e. V.