ZAK

ZAK-Zukunftswerkstatt – ein zukunftsweisender und viel versprechender Name! 
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Seit Mai 2012 firmiert die ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH als gemeinnützige Nachfolgegesellschaft, die aus der insolventen ZAK und Zukunftswerkstatt wie Phönix aus der Asche hervorging unter der neuen Geschäftsführerin Anke Gerth.

Die Anfangsmonate erwiesen sich dabei als eine sehr schwere und diffizile Phase, da nur ein Projekt in Wildau und ein Nachfolgeprojekt für Alleinerziehende in Wünsdorf von den Sozialpädagogen und Ausbildern realisiert und betreut werden konnten. Trotzdem: Die ersten 20 Jugendlichen fanden im Projekt „Fit fürs Leben“ eine sinnvolle Beschäftigung mit einem strukturierten Tagesablauf und sozialpädagogischer Rundumbetreuung. Ziel ist es, die Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und ins Arbeitsleben zu integrieren. Hier wurde dann auch in der großzügig dimensionierten Werkstatt mit den variablen Arbeitsmöglichkeiten zur Holz- und Metallbearbeitung kräftig gewerkelt, wobei so manch ein filigranes und faszinierendes Weihnachts- und Ostergeschenk daraus resultierte. Teilweise wurden diese Geschenke dann auf dem Weihnachtsmarkt in Wildau und auf dem Ostermarkt in Königs Wusterhausen für einen symbolischen Obolus veräußert.

Ein altes Sprichwort lautet: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Soll heißen: In der Folgezeit wurden dann mehrere Ausschreibungen gewonnen, so dass in Wildau und in Wünsdorf mehrere Mitarbeiterinnen einen festen Arbeitsplatz fanden. So werden beispielsweise seit August 2012 psychisch instabile Jugendliche durch zwei Sozialpädagogen und einen Psychologen kontinuierlich, quasi rund um die Uhr, betreut, ja bemuttert, um sie zu stabilisieren und letztendlich für einen Ausbildungsplatz bzw. Arbeitsplatz fit zu machen. Es fanden in der Folgezeit auch die ersten PC-, Sprach- und Altenpflegekurse in Wildau statt.

Die ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH leitet und betreut unter anderem auch ein Förderprojekt aus den Mitteln des Landes Brandenburg und des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit vier Frauen aus dem Landesprogramm „Bürgerarbeit“, wobei hier eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wildau gepflegt wird.

Schwerpunkt der Tätigkeiten der ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH ist insbesondere die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen und psychisch erkrankten Erwerbslosen.
Seit kurzem werden in einem neuen Projekt in Königs Wusterhausen Menschen mit Schwerbehinderungen betreut, um sie nachhaltig ins Arbeitsleben zu integrieren. 

Perspektivisch möchte die ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH ab Oktober 2013 eine Altenpflegeschule in Wildau eröffnen, um gerade hier vor Ort den großen Bedarf an Fachpflegekräften zu decken und künftig zu sichern.

Und es sollte nicht vergessen werden: Wenn Mutti früh zur Maßnahme geht und noch keinen Kindergartenplatz hat, finden die Kleinsten in der Notfallkinderbetreuung der ZAK-Zukunftswerkstatt ein kleines Kinderparadies mit vielen tollen Spielzeugen vor, wo sie den ganzen Tag über liebevoll betreut werden.

Ein weiteres Angebot:  Die Teilnehmer in den Maßnahmen können sich nach getaner Arbeit für einen symbolischen Euro kulinarisch in der Kantine der ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH Wildau so richtig stärken.

ZAK-Zukunftswerkstatt gGmbH
Anke Gerth
Friedrich-Engels-Straße 61b
15745 Wildau
Tel. 03375 525230
E-Mail:[E-Mail anzeigen]
Internet: ZAK-Zukunftswerkstatt
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