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Wildauer erhält hohe AWO-Auszeichnung: Jürgen Mertner mit der „Lotte-Lemke-Medaille“ ausgezeichnet

07.10.2014 Am 6. Oktober fand im festlich geschmückten Saal der AWO Seniorenheim Wildau GmbH die Festveranstaltung anlässlich 25 Jahre AWO in unserer Region statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Jazz & Swing Band „Stand-Arts".

Jürgen Mertner aus Wildau wurde hierbei für sein unermüdliches ehrenamtliches Engagement drei Jahre nach der Verleihung der „Regine-Hildebrandt-Medaille“  mit der „Lotte-Lemke-Medaille“ geehrt.
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Diese Auszeichnung wird nur bei besonderen Verdiensten für die Arbeiterwohlfahrt vom AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. verliehen. Außerdem wurden Edelgard Luckfiel-Koal vom AWO-Kreisverband  Elbe-Elster (Laudatio: Anne Böttcher) und Wolf-Dietrich Schüler vom AWO-Kreisverband Teltow-Fläming (Laudatio: Wolfgang Luplow) mit der „Lotte-Lemke-Medaille" ausgezeichnet.    
                                                                                                              
Bevor die Landtagsabgeordnete Tina Fischer die Laudatio zur Ehrung von Jürgen Mertner hielt, gratulierte sie erst einmal nachträglich zu seinem 70. Geburtstag. Ihre Ausführungen zu seinen vielen Verdiensten zum Wohle der Menschen waren so umfangreich, dass ihre Wiedergabe einige Seiten füllen würde.

Nach der Verleihung der Medaille meldeten sich noch viele Ehrengäste, die über die konstruktive Zusammenarbeit auf vielen Ebenen mit Jürgen Mertner berichteten. Allen voran sein jahrelanger politischer Wegbegleiter, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Peter Danckert. Er erzählte, dass es Gesundheitszentren nach Wildauer Vorbild in dieser Form in der Bundesrepublik ohne den damaligen Geschäftsführer Jürgen Mertner nicht geben würde. Viel Kraft und Zeit investierte Jürgen Mertner über die ganzen Jahre hinweg in seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Den Freiraum dafür schaffte Ehefrau Ingrid. Dafür galt ihr ein besonderer Dank.

Auf die gute Zusammenarbeit im Kreistag verwies Landrat Stephan Loge in seiner Rede. Der ehemalige Landrat Hartmut Linke erinnerte an die schwierigen finanziellen Verhältnisse des Seniorenheimes nach der Wende. Auch da setzte sich Jürgen Mertner ein. Er hat auch einen wesentlichen Anteil daran, dass die Stadt Wildau als Mitgesellschafter der Seniorenheim Wildau GmbH mit „im Boot“ bleibt. Ingelore Bittner bedankte sich im Namen aller Mitarbeiter der Einrichtung für das große Engagement von Jürgen Mertner.

Geschäftsführer Andreas Beckmann sagte ebenfalls „Danke“ und wünschte den „Mertners" für ihre anstehende Reise einen schönen Aufenthalt in Jürgens „zweiter Heimat“ Afrika. Sie sollen gesund zurückkommen, denn sie werden hier dringend weiterhin gebraucht. Weitere Ehrengäste waren seitens der AWO der Landesvorsitzende von Berlin Hans Nisblé, vom  Landesverband  Brandenburg  Monika Kilian, die Vorsitzenden des Regionalverbandes Brandenburg Süd e.V. Christoph Eigenwillig und vom Regionalverband Ost e.V. Peter Müller und ihre Geschäftsführer Jens Lehmann, Wolfgang Luplow und Norbert Knak, sowie die Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg Anne Böttcher. Weitere Gäste waren der Bürgermeister von Wildau Dr. Uwe Malich, sein Amtskollege aus Königs Wusterhausen Dr. Lutz Franzke, WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber und die Vorsitzende der Wildauer Stadtverordnetenversammlung Angela Homuth. Sie gratulierte gleichzeitig als AWO-Ortsvereinsvorsitzende im Namen „seines“ Ortsvereines zum Geburtstag und zur Auszeichnung. Auch ließ es sich der AWO-OV-KW nicht nehmen, seinen Kreisvorsitzenden zu gratulieren. Weitere Gäste kamen aus der Kommunalpolitik, den Sportvereinen und der Feuerwehr. Letztere freuten sich besonders, weil Jürgen Mertner auf Blumen und Geschenke anlässlich seines Geburtstages verzichtete und stattdessen um eine Spende für die Nachwuchsarbeit der Wildauer Feuerwehr bat.

Genauso haben ihn auch alle beschrieben: "Er denkt immer zuerst an andere ". Das zeichnet ihn aus. Ein Spruch von ihm selber lautete einmal: „Ich wollte nie dafür bezahlt werden, was ich denke“. Sein ganzes Wirken passt auch gut zu einem Zitat von Lotte Lemke: „Vergesst hinter Euren großen Aufgaben nicht den einzelnen Menschen“. Dem ist nichts hinzuzufügen.  

Herzlichen Glückwunsch!       
  
Dieter Okroy