wildau.de »Startseite »Aktuelles »Meldungsübersicht »Weitergehende Informationen über die Situation in den Kitas und der Grundschule
22.06.2018 Liebe Eltern,
wir hoffen sehr, dass es Ihren Kindern und Ihnen wieder besser geht und heute ein bisschen Normalität eingekehrt ist.
Auch uns hat der Vorfall gestern sehr betroffen gemacht. Gemeinsam mit den Rettungskräften, den Erziehern und den Fachbehörden haben wir alles versucht, die Situation bestmöglich zu lösen.
Sicherlich ist es für alle eine schwere Situation gewesen und wir bitten hier um Verständnis, wenn es uns nicht immer gleich gelungen ist, sofort und für alle ausreichend zu informieren. Die Lage hat sich mitunter im Minutentakt geändert.
Wie Sie bereits wissen, waren heute alle Kita-Einrichtungen (Kita Am Markt, Kita Zwergenland und Kita Wirbelwind) sowie der Hort der Stadt Wildau und die gesamte Grundschule geschlossen.
Nach Rücksprache mit den Fachbehörden werden aber ab Montag unsere drei Kita-Einrichtungen, der Hort und die Grundschule wieder geöffnet sein.
Heute hat ausschließlich unser Fachpersonal diese genannten Einrichtungen gereinigt und desinfiziert.
Wir möchten Ihnen daher mitteilen, dass nach unserer Kenntnis aus gesundheits- und lebensmittelhygienischer Sicht keine Bedenken bestehen, die Einrichtungen ab Montag wieder zu betreiben. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit, weiterhin die Einrichtungen geschlossen zu halten.
Sollten Sie dennoch elterliche Bedenken und Sorgen haben, haben wir dafür vollstes Verständnis. Sie müssen dann selbst für sich und ihr Kind entscheiden, ob Sie ihr Kind in unseren Einrichtungen bis zur Klärung des Sachverhaltes betreuen lassen wollen.
Darüber hinaus werden in unseren Einrichtungen in Absprache mit der WSG die kompletten Mahlzeiten für Ihre Kinder am Montag und Dienstag aus der Küche der WSG in Königs Wusterhausen geliefert. Es handelt sich hier um eine rein prophylaktische Maßnahme bis zur genauen Klärung des Sachverhaltes.
Aus mehreren Gründen ist eine Selbstversorgung durch Sie in den Einrichtungen leider nicht möglich. Ich bitte Sie daher, sich Montag früh auch bei unseren Kitaleiterinnen und Erziehern zu informieren, warum eine Selbstverpflegung nicht möglich ist. Wir bitten hier wirklich um Ihr Verständnis!
Die einbezogenen Behörden, u.a. die Lebensmittelüberwachung des Landkreises Dahme-Spreewald, ermitteln in alle Richtungen.
Sobald auch wir die Gründe für die Übelkeit und das Erbrechen wissen, werden wir Sie umgehend informieren und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten.
Noch einmal möchte ich mich bei Ihnen und allen Helfern für das große Verständnis und die Unterstützung bedanken.
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