wildau.de »Startseite »Aktuelles »Meldungsübersicht »Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters Dr. Uwe Malich

Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters Dr. Uwe Malich

23.12.2014 Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Wildauerinnen und Wildauer,

das Jahr 2014 war für viele von uns kein einfaches Jahr. Es hielt für die meisten von uns sowohl sehr schöne, als auch schwierige Momente bereit. Jetzt ist Zeit, ein wenig Bilanz zu ziehen, über das abgelaufene Jahr, aber auch über längere Zeiträume, darunter über die vergangenen 25 Jahre.
BM-3.jpg
Foto: Katja Lützelberger

Diese Bilanzierung betrifft das persönliche Leben, des Weiteren auch die Entwicklung unserer Stadt und unserer Region. Auch die unseres Landes. Schön ist es, wenn man die Rückblicke zum Jahresende in Ruhe und Entspannung, möglichst im Kreise der Familie und mit Freunden vornehmen kann.

Für Wildau war das Jahr 2014 trotz nicht weniger Hemmnisse relativ erfolgreich. Die Sanierung des Altbestandes unseres Wildorado’s, unserer Sport- und Schwimmhalle, ist ein ordentliches Stück voran gekommen (erster Bauabschnitt). Dasselbe trifft für den grundhaften Ausbau der Bergstraße zu, auch hier wurde der erste Bauabschnitt trotz ernsthafter Anlaufprobleme weitgehend abgeschlossen. Unspektakulär, aber mit wichtigen Schritten ging es mit der Gestaltung des Klubhausumfeldes los. Die Sanierung des Klubhauses selbst wurde durch die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH (WiWO ) schon deutlich erkennbar auf einen guten Weg gebracht. Im Herbst 2014 wurde noch mit dem ebenfalls sehr wichtigen Erweiterungsbau der Kita „Am Markt“ begonnen. Dieses Projekt auf den Weg zu bringen war wirklich sehr mühselig und schwierig. Ein gleichfalls nicht einfaches Projekt konnte in 2014 erfolgreich abgeschlossen werden: Die Dach- und Brandschutzsanierung unseres Gesundheitszentrums, das seit 2014 erstmals auch zu 100 Prozent mit entsprechenden Mietern belegt ist.

Auch im Jahr 2014 hat sich der Wirtschaftsstandort Wildau weiter gut entwickelt. Weitere interessante und wichtige Firmen haben sich in Wildau angesiedelt, z.B. im Bereich der Luftfahrttechnik und auf den Gewerbeflächen in Autobahnnähe. Auch der Lutra-Hafenausbau ging auf Wildauer Gebiet kräftig voran (Kai-Mauer).

An der Freiheitstraße neben REWE wurde mit dem dm-Markt eine neue sehr gute Verkaufseinrichtung für Wildau und unsere Gäste neu eröffnet.

Wildau ist Teil des Regionalen Wachstumskerns „Schönefelder Kreuz“ gemeinsam mit der Flughafengemeinde Schönefeld und der (relativ) großen Nachbarstadt Königs Wusterhausen. Der RWK ist im Landesvergleich sehr erfolgreich.

Sehr erfolgreich, das sogar im bundesweiten Vergleich, ist auch unsere Technische Hochschule. Über 4.000 Studierende sind in 28 Studienrichtungen in Wildau eingeschrieben, darunter immer mehr Ausländer. Wir bekommen zunehmend ein „internationales Gesicht“.

Eine Reihe von Nachrichten, die aus dem Ausland zu uns kommen, sind für uns indes besorgniserregend. Die militärisch aufgeheizte Krise im Osten des „gemeinsamen europäischen Hauses“ ist nicht weit weg von uns. Sie hat schon jetzt fühlbar negative wirtschaftliche Auswirkungen auf unser Land. Auch der Nahe Osten ist nicht wirklich weit weg, strahlt viel mehr beängstigend auch auf Europa aus. So manche Lösungen im Politischen, auch im Ökologischen, auch in Bezug auf unsere persönliche Lebensweise erfordern „neues Denken“, qualitativ neue Ansätze.

Das Jahr 2015 wird insofern kein Spazierweg, weder auf der großen, globalen Ebene, noch im kleinen Wildau, oft genug auch nicht im persönlichen/privaten Bereich. Aber „Bange machen“ gilt nicht. Nach guter Analyse, Überlegung und Diskussion werden wir wieder die Herausforderungen des anstehenden neuen Jahres annehmen; sachlich, kritisch und optimistisch.

Ihnen wünsche ich eine beschauliche, ruhige, freundliche und erholsame Weihnachtszeit, eventuell etwas mehr Trubel am Silvesterabend. Alles möglichst im Kreise der Menschen, mit denen Sie besonders gern zusammen sind.

Einen schönen Jahreswechsel 2014/15 und viel Elan für den Start ins neue Jahr! Und: Nicht allzu viel Essen und falsches Trinken und trotz der Feiertage die Bewegung nicht vergessen, das kann auch Sport sein!

Alles Gute und vor allem Gesundheit für den Rest des Jahres 2014 und für das neue Jahr 2015.

Ihr Dr. Uwe Malich, Bürgermeister