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Weihnachtsgrüße

20.12.2013 Liebe Wildauerinnen und Wildauer,
der Winter steht vor der Tür. Auch das Weihnachtsfest und das Jahresende nähern sich mit großen Schritten.
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Ich hoffe, Sie hatten in 2013 bisher überwiegend Gründe zur Freude und Dankbarkeit und dass sich Ärger und Stress in beherrschbaren Grenzen hielten. Der Blick auf unseren Ort Wildau in diesem Jahr gibt manchen Anlass zur Freude. Unsere bisherige Entwicklung wurde von der Landesregierung Brandenburg mit der Verleihung der Bezeichnung „Stadt“ gewürdigt.


Wir haben uns entwickelt. Wir sind ein relativ starker Wirtschaftsstandort. Mittlerweile gibt es über 1000 Gewerbebetriebe und über 5000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen. Zudem sind wir eine Hochschulstadt. Zirka 4400 junge Menschen studieren in Wildau und lernen für das berufliche Leben. Schön ist auch, dass in diesem Jahr in Wildau mehrere wichtige Investitionen zum Abschluss gebracht werden konnten. Zum einen der weitere Ausbau unserer Technischen Hochschule mit Haus 16 und Haus 17 (Halle 17). Fertig geworden ist auch die Karl-Marx-Straße vom Stichkanal bis zur Richard-Sorge-Straße. Das war eine sehr schwierige und große Investition. Aber wir haben es geschafft.

Sehr positiv ist auch die öffentliche Erschließung des ehemaligen SMB-Geländes, heute der SMB-Wissenschafts- und Technologiepark. Zudem hat die Stadt Wildau ein sehr wichtiges Fahrzeug, ein sogenanntes Hubrettungsfahrzeug, angeschafft, das die technischen Möglichkeiten unserer Feuerwehrkameraden für Rettungseinsätze weiter deutlich verbessert.

Insgesamt betrachtet, war 2013 für die Stadt Wildau ein gutes Jahr. Ich hoffe, möglichst viele von Ihnen können ein ähnliches Fazit für ihr persönliches Leben ziehen. Zunehmend beschäftigt haben wir uns in diesem Jahr auch mit dem Thema Gesundheitsprävention. Dieses Thema wird für uns alle persönlich, aber auch für unsere Kommune und darüber hinaus immer wichtiger. Das liegt daran, dass wir persönlich und insgesamt immer älter werden. Deshalb müssen wir uns ganz bewusst um unsere Gesundheit kümmern. Ein wichtiger Weg dazu ist regelmäßige Bewegung beziehungsweise Sport. Auch gesund essen gehört dazu. Und wir sollten eine vernünftige Balance in unserem Leben finden. Der „Workaholic“ ist auf einem falschen Weg, sowohl in seiner persönlichen Perspektive als auch auf die Gesellschaft insgesamt bezogen. Für die Gesundheitsprävention wichtig sind ausgewogene, gerechte und harmonische soziale Verhältnisse sowie fairer Lohn für gute Arbeit. Auch in dieser Hinsicht müssen wir weiter an unseren Verhältnissen arbeiten.

Für unser Wohlbefinden ist unsere Grundeinstellung zum Leben von großer Bedeutung. Des Weiteren sind wir abhängig von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Doch Stress ist gesundheitsfeindlich. Wir müssen und wir können aber etwas dagegen tun. Achtsamkeit ist notwendig. Wir müssen in dieser Beziehung auf uns selbst und mehr auf das Zwischenmenschliche achten. Oft ist Stress selbst gemacht. Das muss nicht sein.

Natürlich wollen und müssen wir nach hoffentlich geruhsamen Weihnachtsfesttagen und einem beschwingten und optimistischen Jahreswechsel das Jahr 2014 mit Elan und Erfolg angehen. Die Stadt Wildau steht vor wichtigen Investitionsprojekten wie die Erweiterung unserer Kitakapazität oder die Sanierung der Sport- und Schwimmhalle. Auch die Bergstraße verlangt nach Sanierung. Es gibt im neuen Jahr viel zu tun. Ich denke, das betrifft uns fast alle. Ich hoffe auf gute Stimmung und Optimismus angesichts der zahlreichen Herausforderungen. Aber zunächst lassen wir 2013 in der Familie, mit Freunden und guten Bekannten harmonisch ausklingen, erholen uns und sammeln Kraft für das neue Jahr 2014.

Für Sie alles Gute zum Fest und einen – im übertragenen Sinne – schönen Rutsch ins neue Jahr.

Dr. Uwe Malich,
Bürgermeister