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Vorweihnachtliche Vernissage

13.12.2013 Am 12.12.2013 fand im Volkshaus Wildau der künstlerische Jahresausklang statt. Der Bürgermeister Dr. Uwe Malich eröffnete die besondere Ausstellung der 13 Künstlerinnen und Künstler. In nahezu allen Fluren des Hauses sind die Kunstwerke zu bestaunen. Die vielseitigen Arbeiten fanden bei den Besuchern der Vernissage großen Anklang.
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Direkt im Eingangsbereich befindet sich die Ausstellung „Töne der Ägais“, die bereits im Sommer diesen Jahres in Auszügen zu sehen war. Die Fotografin Sylvia Groth und der Maler Gunter Springsguth ließen sich während einer Griechenlandreise künstlerisch inspirieren. Die Bilder erwecken gerade in der grauen Winterzeit die Sehnsucht nach der Sonne und dem mediterranen Flair.

Besonders farbenfroh sind die Bilder des Frauentrios: Petra Brinkmann, Diana „Dino“ Danlowski und Ilka Sprenger. Die drei Damen zeigen in ihrer Ausstellung „Unsere Welt in unseren Farben“ lebensfrohe Acryl-Bilder, darunter sind beeindruckende Werke wie die „Jazzsängerin“ von Ilka Sprenger, „Schuhrausch“ von Petra Brinkmann und „Farbtreffer“ von Dino Danlowski.

Aber auch Schwarz-Weiß-Motive sind im Flur der Hauptverwaltung zu entdecken. In seiner Ausstellung „Kalenderblätter“ zeigt der Fotokünstler und Vorsitzende des Fotoclubs „Schwarz-Weiß“ Dr. Detlef Edler Kalenderbilder, die er mit Originalfotografien gestaltet hat. Herr Edler begeisterte vor allem durch seine geheimnisvollen Motive.

Stimmungsvolle Naturimpressionen zeigt die Künstlerin Martina Reichmuth in ihrer Ausstellung „Bäume, Bäume… und doch kein Wald“. Die Liebe zur Natur ist bei dieser Künstlerin sehr deutlich erkennbar.

Eine besondere Ehrung erhielt der Radrennfahrer Paul Dinter durch seinen Sohn Raimund Dinter in der Ausstellung: „Paule Dinter -  Ein Radsportleridol der 50er Jahre“.  Originelle Ausstellungsstücke und schöne Erinnerungsbilder des Trainings werden gezeigt. Paul Dinter hat in der Nachkriegszeit, als Wildau im Aufbruch war, dazu beigetragen den Radsport interessanter zu machen. Er war zurecht das Radsportidol in der DDR.

Ein weiteres Frauenkünstlerteam stellt beeindruckende Kunstwerke in der Galerie und im Flur der Finanzverwaltung aus. Nach dem Motto „Kunst ist, was gefällt“ zeigen Ute Hädrich und Dagmar Hagen ihre Vielseitigkeit und den gekonnten Einsatz verschiedener Materialien.

Auch der Künstler Walter Berger arbeitet gerne mit unterschiedlichen Materialien und zeigt in seiner Ausstellung „Verschiedene Arbeiten – Farben der Natur“ Collagen aus Sand. Seine Arbeiten überzeugen vor allem durch Detailgenauigkeit.

Ein besonderes Highlight war die feierliche Enthüllung des Kunstwerkes von Wolfgang Reineck, welches anlässlich der Stadtbenennung Wildaus angefertigt wurde. Der Künstler arbeitete sechs Monate an dieser Wildau-Collage, die sich nun im Flur vor dem Büro des Bürgermeisters befindet. Gleich daneben hängen Wildauer Ansichten des Künstlers Michael Borowski. Sie bilden den Abschluss einer großartigen Reihe des Rundgangs.

Der Bürgermeister bedankte sich an diesem Abend auch bei der Arbeitsgemeinschaft für Fotografie des Gymnasiums Villa Elisabeth. Die Schülerinnen und Schüler sind an diesem Abend ins Volkshaus gekommen, um die Vernissage fotografisch festzuhalten. Die Fotos stellte das Team der Stadt Wildau zur Verfügung.

Im Anschluss an die feierlichen Eröffnung hatten die Besucher die Möglichkeit, mit den Künstlern über ihre Werke zu sprechen und den Abend mit einem Glas Sekt oder einer Tasse Glühwein ausklingen zu lassen.

Die musikalische Umrahmung des Abends erfolgte durch Kurt Gnichwitz gekonnt und stimmungsvoll wie gewohnt.

Lina Gebhardt, Bundesdienstleistende