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Vernissage zum Thema „Frühling“

14.04.2016 Am 29. April 2016 um 18.00 Uhr findet im Volkshaus Wildau eine Vernissage zum Thema „Frühling“ statt. Bürgermeister Dr. Uwe Malich wird dabei mehrere Ausstellungen von verschiedenen Künstlern eröffnen.
Vernissage Plakat I.pdf
Im Eingangsbereich im Erdgeschoss zeigt die Fotografin Halo Klank-Neuendorf aus Wildau ihre neue Ausstellung zum Thema „Portugal Algarve“. Die Bilder sind während einer Reise im Frühling 2015 an der Algarve, der sonnenverwöhnten Südküste Portugals, entstanden. Da während der ganzen Zeit bestes Wetter vor herrschte, entstanden ausdrucksstarke Fotografien mit südländischem Flair. Beim Betrachten der Bilder kann man die Gemütlichkeit und Ursprünglichkeit Portugals noch nachempfinden. Halo Klank-Neuendorf ist die stellvertretende Künstlerische Leiterin des Kunstfoyers Wildau.

Im Erdgeschoss links und im Flur vor der Abteilung des Bürgermeisters befinden sich Bilder von Jaroslawa und Manfred Sommerfeldt  aus Göhren auf der Insel Rügen. Manfred Sommerfeldt  stellt Bilder zum Thema Natur und einige expressionistische Arbeiten aus. Jaroslawa Sommerfeldt, Schriftstellerin und Künstlerin, zeigt den Zyklus „Maidan – Ukrainische Geschichte“ und einige Fantasiebilder. Dabei handelt es sich um einen Bilderzyklus, der während der Demonstrationen auf dem Maidan in Kiew (Ukraine) entstanden ist. Die Künstlerin hat die Geschehnisse in der Ukraine von den Demonstrationen auf dem Maidan, den Schüssen auf dem Maidan, die Annexion der Insel Krim, die Wahl des neuen Präsidenten und den Krieg im Donezk als Zyklus in fünf Bildern dargestellt. Eines dieser Bilder war auch schon im März 2014 in der Zeitschrift „Laura“ abgebildet. Darüber hinaus wird die Künstlerin im Rahmen der Vernissage ihre vier neuen Romane präsentieren.

Vor dem Einwohnermeldeamt stellt die Hobby-Fotografin Gisela Michailov aus Schulzendorf Fotografien zum Thema „Bulgarische Schwarzmeerküste“ aus. Sie ist seit 2008 Mitglied im Fotoclub „Schwarz-Weiß“ in Wildau. Es ist ihre zweite Einzelausstellung im Volkshaus Wildau. Besonders interessieren sie Landschaften, Tieraufnahmen, Makrofotografie und interessante Begebenheiten. Zu Bulgarien hat sie eine besondere Verbindung, denn dies ist das Heimatland ihres Ehemannes, in das sie schon oft reiste. In ihrer Ausstellung widmet sie sich der Schwarzmeerküste, einem Teil Bulgariens mit besonderer Anziehung für Touristen.

Im Flur der Hauptverwaltung stellen Schülerinnen der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ aus Zeuthen ihre im Grundkurs Kunst unter der Leitung von Lidia Pluciennik erstellten Werke zum Thema „Impressionistische Landschaft” aus. Mit jedem kurzen und schnellen Pinselstrich wendeten sich die jungen Künstlerinnen bei der Entstehung der Bilder den impressionistischen Ideen zu. Die Landschaften von Marie-Christine Burot, Lydia Flegel, Emily Rutz, Lisa Steinberg, Fabienne Weniger, Sina Wilbrand, Nina Wunderlich und Nathalie Zweigert zeigen durch einen frischen Blick und bunte Farbdarstellung die Schönheit der Natur.

Im Bereich der Garderobe im Erdgeschoss links sind Werke unter dem Motto: „Es kann Dir jemand die Tür öffnen, hindurch gehen musst Du selbst!" ausgestellt. Die Bilder wurden gemeinsam in den Rekis-Malgruppen unter Leitung von Elke Schottmann gefertigt, die zusammen mit den Treppenlabyrinth-Bildern von Kathrin Lüdke ihre Wirkung finden. Schon die Ausstellung in Prieros ließ sich sehen und die Entwicklung einzelner Mitglieder ist so vielseitig wie beeindruckend. Jeder hat seinen Malstil gefunden und die Freude am Malen steht als Ausdruck der Lebensfreude im Mittelpunkt.

In der Galerie im ersten Obergeschoss sind Gemälde von Rian Dreuw ausgestellt. Der Künstler ist in Wuppertal geboren, lebt aber schon seit fast 40 Jahren in Berlin. Er hatte schon mehrfach Gemeinschafts- und Einzelausstellungen. Jedes Bild ist für ihn ein Experiment, die Bewegung und Stimmung des Augenblicks sowie eine Entwicklungsstufe seiner Malerei. In seiner neuen Ausstellung im Volkshaus Wildau zeigt er großformatige Blumenmotive auf Leinwand, dem Motiv, was er heute fast überwiegend mal.

Vor dem Sekretariat des Bürgermeisters zeigt  Gisela–Margret Obst aus Zeuthen wieder einige ihrer abstrakten Arbeiten. Dieses mal unter dem Thema „Farblabyrinth“. Dabei zeigt die intensive Auseinandersetzung mit Farben und Formen, gemalt in Acryltechnik, die Handschrift und Experimentierfreudigkeit der Künstlerin.  Die leuchtenden Farben, eingefangen auf den Reisen nach Italien und inspiriert von dem Licht, laden alle Betrachter auf eine Reise dorthin ein. Die Künstlerin baute das Kunstfoyer Wildau auf und leitete es zehn Jahre lang erfolgreich. Zu Beginn dieses Jahres gab sie die Führung an Peter Ringling ab, ist jedoch weiterhin Mitglied des Künstlerkreises.

Im Flur der Abteilung Finanzverwaltung stellt Veronika Hieronymus
ihre Werke zum Thema „Frühling“ aus. Die Hobbymalerin aus Bestensee ist das neueste Mitglied des Kunstfoyer Wildau. Es ist ihre erste Einzelausstellung. Für sie ist Malen ein ständiger Lernprozess und aufregendes Abenteuer zugleich. Sie malt überwiegend
in Aquarelltechnik und findet in der Natur ihre Malmotive, zu denen Landschaften und Blumen gehören.

Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung erfolgt durch Millane Neuland, ebenfalls Schülerin an der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen.

Katja Lützelberger
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
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