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Vernissage „Unsere Umwelt“

29.09.2015 Am 06. Oktober 2015 findet im Volkshaus Wildau die Vernissage „Unsere Umwelt“ statt. Die Ausstellungen, die an diesem Abend eröffnet werden, haben den Anspruch, durch die künstlerische Arbeit auf bestehende Umweltprobleme aufmerksam zu machen.
Vernissage Plakat Umwelt Ü.pdf
Jeder einzelne ausstellende Künstler widmet sich dem Thema auf seine eigene ganz besondere Art.

Wolfgang Reineck zeigt u.a. Bilder des vom Aussterben bedrohten Kondors und eine Robbe, in deren Augen sich ihr zukünftiger Mörder spiegelt, kurz bevor er sie erschlägt und informative Abbildungen von Igeln und dazugehörigen Informationstexten.

Katja Rommel möchte auf Probleme aufmerksam machen, die beim Dressurreiten von Pferden entstehen. Dinge, die sicherlich nicht jedermann bekannt sind.

Jan Rommels Ziel ist es, in seinen Bildern die Beziehung zwischen Mensch und Natur darzustellen.

Angela Wagenknecht widmet sich mit ihren Bildern ihrem ganz besonderem Interesse: Natur- und Tierschutz.

Karin Engel befasst sich mit dem Thema Fleischkonsum und der damit verbundenen Tierhaltung und der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll.

Kai-Uwe Schulz zeigt „Custum-Painting“ auf einem Motorrad. Auf diesem verunglückte einst Christian Schulz durch einen Verkehrsunfall. Während des Anbringens der Kunst setzte er sich mit seinem Tod und dem Thema auseinander und wirbt nun für mehr Rücksicht im Straßenverkehr.

Hans-Jürgen Bäcker vom Naturschutzbund Nabu zeigt Fotografien und Texte zu Umweltproblemen mit den Themen Zigarettenkippen, Hundekothaufen und illegal entsorgter Müll.

Inka Lumers Ausstellung trägt den Titel: „Veteranen mit Rinde - alte Bäume im Dahmeland“. Mit Pinsel und Kamera war sie im Dahmeland unterwegs, auch fernab der Hauptstraßen. Daraus entstand ein Jahreskalender. Die zwölf großen Aquarellbilder u.a. aus: Storkow, Motzen, Glashütte, Krügersdorf, Birkholz, Lindenberg, Kossenblatt, Königs Wusterhausen, Diensdorf-Radlow und Streganz sollen nun im Volkshaus Wildau ausgestellt werden.

Halo Klank-Neuendorf zeigt Fotografien zum Thema „Bäume im Wandel der Jahreszeiten“. Typisch für sie, auch bei diesem Thema fängt sie wieder ganz besondere Details ein und hat ihren eigenen Blick auf die Dinge.

Edmund Werner möchte darstellen, dass „Umwelt“ jeden betrifft, da alle für ihre Handlung die Verantwortung tragen. Auf einem Bild stellt er die Schmelzung der Gletscher dar.

Heidrun von Haacke beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Umwelt. Auf einem Bild zeigt sie wirkungsvoll einen ölverschmutzten Strand nach einer Ölkatastrophe.

Walter Berger stellt ein Bild mit dem Titel Löwe "Cecil" aus. Der Wildauer Künstler erstellte es aus reinen Naturmaterialien, die er sich selbst zusammen stellte. Bei dem Motiv handelt es sich um einen Löwen, der von einem Amerikaner illegal während einer Jagd in Simbabwe getötet wurde. Das Original erstrahlte auch am Empire State Building in New York. Es steht stellvertretend für die vielen durch Wilderer illegal ermordeten Tiere in Afrika.

Darüber hinaus werden Witzzeichnungen von Kurt Gnichwitz, die zum Schmunzeln und Überlegen anregen, ausgestellt. Der Künstler zeigt das Umweltthema mit seinen Zeichnungen aus einer humorvollen und damit noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive.

Auch Schüler der Musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau" Zeuthen beteiligen sich an der Ausstellung und stellen ihre im Leistungskurs Kunst unter der Leitung von Frau Lidia Pluciennik gefertigten Werke zum Thema "Umwelt" aus. Die Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen und Sachverhalten rund um den Themenkomplex Umwelt, nicht nur in der bildlichen Darstellung, sondern auch in der Form der gewählten Materialien, welche sich teilweise sogar aus Recyclingprodukten zusammensetzen.

Heike Bischoff stellt Keramikkunst unter dem Thema „Harmonie Ton und Natur“ aus. Dabei werden Pflanzen in Gegenstände aus Ton eingebunden. Leider kann diese Ausstellung nur am Eröffnungsabend gezeigt werden, da derzeit keine Ausstellungsmöglichkeiten in Vitrinen im Volkshaus Wildau vorhanden sind.

Die musikalische Eröffnung erfolgt durch Ulrich Pletscher von der Musikschule Seeliger am Saxophon.

An diesem Abend soll auf Blumen und andere Präsente verzichtet werden, stattdessen werden Spenden für das Tierheim in Märkisch Buchholz gesammelt.

Kommen auch Sie und sehen Sie sich diese Verbindung aus Kunst und Umwelt an. Unterstützen Sie das Anliegen der Ausstellungen, auf etwas aufmerksam zu machen, was sonst zu wenig Beachtung findet. Und helfen Sie mit, dass sich dieses wenigstens kurzzeitig ändert.

Katja Lützelberger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit