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Tourismus dient unserer Erholung: 1. Tourismustag des Dahme-Seenlandes mit großer Beteiligung in Wildau

29.01.2015 Mit 104 Teilnehmern fand am 28. Januar der erste Tourismustag des Dahme-Seenlandes statt. Der Tourismusverband Dahme-Seen e.V. hatte zu dieser Fachtagung Vertreter aus Politik und Verwaltung ebenso eingeladen wie Akteure der Tourismuswirtschaft.
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Ziel war es, aktuelle Informationen zur Tourismusentwicklung auszutauschen und die Potentiale, die der Tourismus für die Region bietet, offen zu legen. Nach Grußworten des Landrates Stephan Loge und Wildaus Bürgermeister Dr. Uwe Malich präsentierte Dieter Hütte, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH, zur Einstimmung neueste Zahlen des Landes sowie strategische Vorhaben der Landesmarketinggesellschaft. Auch die Entwicklung der Marke Brandenburg über verschiedene Erlebniswelten stellte Hütte vor.

Aus dem Masterplan für die Tourismusentwicklung im Umfeld des BER berichtete anschließend Dr. Mathias Feige von dwif Consulting. Er verwies unter anderem auf die hohe Bedeutung der Tagestouristen für das Dahme-Seenland. Besonders aktive Natururlauber strömten zum Radfahren und Wandern in die Region. Große Chancen und auch Herausforderungen sieht Feige in der Wertschöpfung aus dem Geschäftstourismus, der sich mit der Eröffnung des BER noch erheblich verstärken wird.

Wie erfolgreiche kommunale Tourismusentwicklung aussehen kann, bewies am Ende Frank Oltersdorf. Der Oranienburger Baudezernent berichtete von den Erfahrungen und Aufwendungen, die die Stadt Oranienburg über die letzten Jahre mit und für den Tourismus machen musste. Die Zuhörerschaft im Saal zeigte sich besonders beeindruckt von den hohen Übernachtungszahlen, die der Schlosshafen und ein neuer Wohnmobilstellplatz für die Stadt generieren. Oltersdorf verschwieg aber auch nicht, dass dafür erhebliche finanzielle Mittel bereitgestellt worden sind.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die vom Wirtschaftsdezernenten des Landkreises Wolfgang Starke moderiert wurde, kam auch das Publikum zu Wort. Hier wurde immer wieder betont, wie wichtig die „dienende“ Funktion des Tourismus für den Wohn- und Wirtschaftsstandort sei und dass die geschaffene Infrastruktur auch und besonders der Bevölkerung zur Naherholung zu Gute kommt. Kritisch gesehen wurden der noch ausbaufähige Netzwerkgedanke in der Region sowie die oft ungenügende Qualifizierung von Fachkräften für den Tourismus. Um dem gleich Rechnung zu tragen, standen während der Veranstaltung Informationsstände bereit. Auch die rege Diskussion beim Mittagsimbiss brachte neue Kooperationen und einige Empfehlungen hervor.

Gelungene Stadtentwicklung am Beispiel Wildaus konnten sich die Teilnehmer der Fachtagung dann noch auf einem geführten Rundgang durch die Schwartzkopffsiedlung vor Augen führen lassen. Ortschronistin Irmgard Hornung ging in ihrer Führung auch auf das Wandern und Radfahren in Wildau ein und führte die Gäste natürlich zur interessantesten Baustelle des Ortes, zum Klubhaus an der Dahme.
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Foto: Katja Lützelberger










Als Dankeschön für die Führung überreichte Juliane Frank vom Tourismusverband Dahme-Seen e.V. (re.) Irmgard Hornung (li.) kleine Präsente, die es auch in der Tourist-Information am Bahnhof in Königs Wusterhausen käuflich zu erwerben gibt.


Juliane Frank; Tourismusverband Dahme-Seen e.V.; www.dahme-seen.de