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Teilnehmer für Lärmwirkungsstudie NORAH gesucht

07.05.2012 Die Befragungen für die Lärmwirkungsstudie beginnen im Mai 2012. Bürgerinnen und Bürger werden um ihre Mitwirkung an der Studie gebeten.
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Ab Mai dieses Jahres startet ein zweijähriges, wissenschaftliches Forschungsprojekt in der Region um den Flughafen Berlin-Brandenburg zur Wirkung von Flug-, Schienen- und Straßenverkehrslärm auf die Bevölkerung. Die Studie wird aus öffentlichen Mitteln des Landes Hessen finanziert und durch das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) des Landes Brandenburg unterstützt.

Die Wissenschaftler unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum möchten klären welche Folgen Flug-, Straßen- und Schienenlärm für die Lebensqualität und die Gesundheit von Menschen in dieser Region haben. Damit soll auch geklärt werden, was getan werden kann, um diese Folgen für die betroffenen Menschen zu vermindern.

Die Ruhr-Universität Bochum und die Sozialwissenschaftliches Umfragezentrum GmbH (SUZ) beginnen mit ersten telefonischen Befragungen in den nächsten Tagen. Zurzeit erhalten per Zufall aus dem Einwohnermelderegister ausgewählte Personen ein Anschreiben, in dem sie um Teilnahme an der Befragung gebeten werden.

Großen Wert legen die Wissenschaftler auf den Datenschutz und sichern zu, dass alle Angaben der befragten Personen streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Für die wissenschaftliche Studie zählt jede Stimme. Daher bitten die Forscher alle angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung und Teilnahme, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

Zum Hintergrund:

Die Lärmwirkungsstudie NORAH („Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health“, deutsch etwa „Zusammenhänge zwischen Lärm, Belästigung, Denkprozessen und Gesundheit“) hat das Ziel, eine wissenschaftlich abgesicherte Beschreibung der Auswirkungen des Lärms verschiedener Verkehrsarten auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Wohnbevölkerung zu erhalten. Dazu haben sich mehrere renommierte Forschungs- und Fachinstitutionen der Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaft und Akustik zu einem Forschungskonsortium zusammengeschlossen.

Die telefonischen Befragungen finden in den Wohngebieten rings um die Flughäfen Berlin/Brandenburg, Frankfurt/Main, Köln/Bonn und Stuttgart statt, weitere Untersuchungen nur im Rhein-Main-Gebiet.

Weitere Informationen über die Inhalte der Studie finden Sie auf http://www.norah-studie.de.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, 0234 – 322 3030.