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Stadtfest am 07.09.2013

10.09.2013 Die Wildauer hatten Anfang September dieses Jahres wirklich zwei gewichtige Gründe zum Feiern.
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Zum einen darf Wildau seit dem 1. April 2013 die Bezeichnung Stadt führen. Wildau ist weiterhin eine sog. amtsfreie Gemeinde. Aber seit dem 1. April dieses Jahres unter der Bezeichnung Stadt. Es gibt jetzt die Stadt Wildau neben der Stadt Berlin. Wildau ist - ohne Übertreibung - eine kleine Stadt besonderer Art. Immerhin hat Wildau mehr als 1.000 Gewerbebetriebe und das A10 Center, eines der größten und schönsten Einkaufscentren Deutschlands. Wildau hat die Technische Hochschule, mit ca. 4.400 Studenten die größte Fachhochschule des Landes Brandenburg. Und Wildau ist seit Jahrzehnten eine Kommune des Sports, unter anderem mit dem Sport- und Freizeitzentrum Wildorado. Man kann sich hier in vielen Sportarten bewegen und sein Vergnügen finden.

Wildau hatte aber noch einen weiteren Grund zum Feiern. Nach mehr als drei Jahren spannender und oft intensiver Arbeit konnte nunmehr die grundhafte Sanierung der L 401, unserer Karl-Marx-Straße, vom Stichkanal bis zur Richard-Sorge-Straße abgeschlossen werden. Der zuständige Minister des Landes Brandenburg, Herr Jörg Vogelsänger, kam am 7.9.2013 zu uns nach Wildau, um die Straße offiziell für den Verkehr freizugeben. Die Straßensanierung hat insgesamt knapp 4 Mio. EUR gekostet. Und sie hat drei Jahre lang gedauert. Es war aus verschiedenen Gründen ein wirklich schwieriges Projekt. Aber es hat ein gutes Ende gefunden. Wildau kann froh darüber und stolz darauf sein.

Die ausgelassenen Feierlichkeiten am 7.9. sollten die Wildauer, insbesondere die Kommunalpolitiker, auch gleich wieder in Schwung bringen für die Bewältigung der nächsten anstehenden Aufgaben der Stadt. So müssen die Wildauer Kita-Kapazitäten um mindestens 50 Plätze erweitert werden.
Auch unsere Sport- und Schwimmhalle, inzwischen über 40 Jahre alt, muss weiter saniert werden. Schließlich muss auch die Bergstraße grundhaft saniert werden. Auch die Arbeit wird uns in der nächsten Zeit nicht langweilig werden.

Das Fest am 7.9. verlief beschwingt und abwechslungsreich. Die Wildauer hatten ausgiebig Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Kaffe, Kuchen, Bier und Bratwurst und anderes waren ausreichend vorhanden. Viele Mitstreiter haben das Fest in seiner Vielfalt und Ausstrahlung möglich gemacht. Allen Beteiligten sei herzlich Dankeschön gesagt. Wildau wurde von unserer Ortschronistin Frau Hornung tiefer Interessierten ausgiebig erklärt. Das Fest war auch eine gelungene PR-Aktion der Stadt, des Standortes Wildau. Alles spricht für eine Neuauflage im kommenden Jahr.

Dr. Uwe Malich, Bürgermeister