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Staatssekretärin Ulrike Flach besuchte das Gesundheitszentrum in Wildau

04.02.2013 „So etwas Tolles haben wir im Ruhrgebiet nicht“, war die erstaunte Reaktion der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach (FDP) beim Besuch des Gesundheitszentrums in Wildau.
Gesundheitskonferenz I am 30 01 2013 in Wildau .jpg
Auf Einladung der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker hatte sich die Staatssekretärin am 30. Januar 2013 nach Wildau begeben, um eine ärztliche Einrichtung zu besichtigen, die nicht nur in der Region einen ausgezeichneten Ruf genießt.

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch das Ärztehaus gab es die Gelegenheit zum Gespräch. Dabei betonte die Staatssekretärin, dass sie das Modell „Poliklinik“ für sehr zukunftsfähig halte, weil es auch so gelingt besonders junge Ärztinnen in den Praxisbetrieb einzubinden, die sonst schon aufgrund ihrer Familie vor hohen Krediten für die eigene Praxis zurückschrecken würden. Viele von ihnen bevorzugten ein Angestelltenverhältnis, weil sich Beruf und Familie so leichter vereinbaren ließen. Ulrike Flach teilt dabei mit, dass gegenwärtig 70 bis 80 Prozent der künftigen Ärzte Frauen seien. Das Medizinstudium sei sehr weiblich geworden, stellte die Staatssekretärin dabei fest.

Abschließend lobte Ulrike Flach vor allem das Miteinander von angestellten und niedergelassenen Ärzten im Haus, welches sie als vorbildlich beschrieb. Für die Patienten sei hier der Unterschied zwischen niedergelassenem und angestelltem Arzt unwichtig. Diese guten Verhältnisse lassen sich aber nicht auf alle Bundesländer übertragen.

Knut-Michael Wichalski