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Richtfest für die "Villa 34" - Alte Traditionen für ein neues Haus

22.04.2012 Eine Vision wird Wirklichkeit: Wohnen für Generationen in der „Villa 34“. Der Rohbau für dieses zukunftsweisende Wohn- und Gewerbeobjekt der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (WiWO) ist fertiggestellt.
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Mit einem Richtfest bedankte sich die WiWO am 18. April 2012 bei allen, die zum Gelingen des Bauvorhabens beigetragen haben.

Um 1990 wurde die heutige „Villa 34“ als fünfgeschossiger Plattenbau errichtet und 2011 grundlegend saniert und modernisiert. Sie verfügt über 48 Wohnungen. In dem neuen Anbau mit Blick zur Freiheitsstraße entstehen acht weitere Zwei-Raum-Wohnungen. Zentrale Heizungs- und Warmwasserversorgung, modernes Bad, Balkon und Aufzug gehören zur Standardausstattung. Zusätzlich bietet die „Villa 34“ einen großen Gemeinschaftsraum, der Mietern und Gewerbetreibenden zur Verfügung steht.

Unter dem Motto „Miteinander - Füreinander“ eröffnete die Volkssolidarität Anfang Januar 2012 einen Stützpunkt in der „Villa 34“, um besonders für die große Gruppe 1 eine Heimstatt zu haben.

Im Erdgeschoss ist Platz für ein Restaurant sowie sechs von der Straße zugänglichen Gewerbeeinheiten, in denen sich u.a. ein Kosmetikstudio, ein Friseursalon, ein Heilpraktiker, eine Nähwerkstatt und ein Heimservice niederlassen werden.

Die „Villa 34“ bietet modernes und komfortables Wohnen für alle Generationen, gleichermaßen geeignet für Familien mit Kind wie für Senioren. Das Haus wurde nach dem Drei-Sinne-Prinzip saniert. Man findet sich sehend, hörend und tastend zurecht. Die Zugänge zum Haus und zu den Gewerberäumen sind barrierefrei. Um die kleinen und großen Probleme im Haus kümmert sich ein Concierge, der auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen, Wünsche und Nöte „seiner“ Mieter hat.

Frank Kerber, Geschäftsführer der WiWO, sagte im Rahmen seiner Rede beim Richtfest, dass er mit diesem Haus den Zusammenhalt der Mieter untereinander fördern möchte, gerade wenn die Angehörigen wenig Zeit haben. „Wir holen die Welt ins Haus“, waren seine Worte. Die Bewohner des Hauses sollen für lange Zeit selbstbestimmt und mit Freuden darin leben können, so dass das Altersheim noch lange warten kann.

Mit diesem Haus wurde wieder ein Stück mehr Lebensqualität in Wildau geschaffen und gezeigt, dass Wildau zu Recht die Bezeichnung „Ort der Vielfalt“ trägt, eben auch im Bereich des Wohnens.

Christiane Görlitz, WiWO und Katja Lützelberger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit