Regionale Wachstumskerne (RWK)

Die Regionalen Wachstumskerne (RWK) in Brandenburg nehmen als wirtschaftsstrukturelle Anker ihre besondere Verantwortung für die Entwicklung im Land weiterhin engagiert wahr. Zu diesem Schluss kam der am 06.03.2012 im Kabinett verabschiedete Bericht der zuständigen Arbeitsgruppe. Die Landesregierung beschloss auf ihrer Sitzung zudem weitere zwölf sogenannte prioritäre Maßnahmen für acht Wachstumskerne.
Nach Worten des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, sind sich die Regionalen Wachstumskerne bewusst, dass sie in der besonderen Verpflichtung stehen, die Entwicklung im Land entscheidend voranzubringen. Gerber zeigte sich zufrieden, dass sich die Wachstumskerne vor allem den von der Landesregierung gesetzten Schwerpunktthemen verpflichtet fühlten. Er nannte insbesondere die Fachkräftesicherung sowie den Wissens- und Technologietransfer. Viele RWK hätten gezielt Konzepte und Maßnahmen in diesen Bereichen entwickelt und praktizierten zudem die erwartete Kooperation mit dem jeweiligen Umland.
Als wichtiges Ergebnis des Prozesses sieht Gerber nicht zuletzt die Impulsgeberfunktion für Orte, die keinen RWK-Status haben. Nicht wenige Städte und Gemeinden außerhalb der RWK hätten sich daran orientiert und eigene Initiativen gestartet. Das Kabinett – so Gerber – habe deutlich gemacht, dass die Arbeitsgruppe auch weiterhin für Standorte außerhalb des RWK für Gespräche zur Verfügung stehe. Voraussetzung dafür sei ein qualifiziertes Standortentwicklungskonzept und dass es dabei um strategische Kernthemen zur Entwicklung des Standortes gehe.

Mit der Festlegung von 12 weiteren Projekten am 06.3.2012 hat die Landesregierung seit 2005 insgesamt 127 prioritäre RWK-Maßnahmen beschlossen und weiterverfolgt. Davon waren bis Ende 2011 56 abgeschlossen. Im RWK „Schönefelder Kreuz“ betrifft dies den Ausbau der Bergstraße zur Verbesserung der Anbindung des RWK an die A10 und als Maßnahme zur Lärmminderung.

Staatskanzlei Brandenburg
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