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Offizielle Eröffnung des neuen Campusbereichs II der TH Wildau

12.09.2013 Wissenschaftsministerin Kunst und Finanzminister Markov eröffneten den neuen Campusbereich II der TH Wildau persönlich.
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Am Mittwoch, dem 11. September 2013, wurde mit der Schlüsselübergabe durch den Minister der Finanzen des Landes Brandenburg, Dr. Helmuth Markov, und die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, der neue Campusbereich II der Technischen Hochschule Wildau offiziell eingeweiht. In nur zweieinhalb Jahren Bauzeit wurden seit der Grundsteinlegung ein Neubau (Haus 16) errichtet, eine denkmalgeschützte Industriehalle 17 saniert und für die Hochschulnutzung umgebaut sowie attraktive Freiräume geschaffen. Damit erhöht sich die Gesamtnutzfläche für die akademische Lehre, Forschung und Organisation um rund 50 Prozent. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 39,3 Mio. Euro, davon kamen 16,8 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

In den neuen Hochschulgebäuden erhalten die Lehr- und Forschungsbereiche Biosystemtechnik/Bioinformatik, Europäisches Management, Logistik, Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik und Wirtschaftsingenieurwesen mit Beginn des Akademischen Jahres 2013/2014 ihr neues Domizil. Dazu gehören neben modernen Seminar-, Labor- und Arbeitsräumen auch ein Audimax mit ca. 400 Plätzen und weitere Hörsäle.

Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TH Wildau: „Mit den jetzt abgeschlossenen Investitionen verbessern sich die Lehr-, Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen für unsere Studierenden, Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Verwaltungsangestellten deutlich. Ich möchte sogar sagen: Damit erreichen wir für alle eine neue Qualitätsstufe.“

Nach der feierlichen Schlüsselübergabe und einem Rundgang der Ehrengäste öffneten am Nachmittag im Rahmen des 1. Tages der Wissenschaft an der TH Wildau zahlreiche Labore für Studienbewerber, Unternehmer, Kooperationspartner, aber auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Schwerpunkte waren die Lehr- und Forschungsbereiche Medizin- und Gesundheitstechnik, Luftfahrttechnik, Angewandte Informatik/Telematik, Regenerative Energietechnik sowie Photonik, Laser- und Plasmatechnologie. Einen besonderen Höhepunkt des Wissenschaftstages bildete der so genannte "Science Slam", bei dem fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in jeweils fünf Minuten kurz, prägnant und für alle verständlich und humorvoll erläuerten, warum sie welchen Forschungsfragen nachgehen.

Dipl.-Ing. Bernd Schlütter, Technische Hochschule Wildau [FH]