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Information zur Trinkwasserqualität in Wildau

08.02.2018 Auf Grund der kurzen Mitteilungen in den RBB-Nachrichten am 03. Januar 2018 und in der MAZ am 04. Januar 2018 sowie einer Information des Landtagsabgeordneten der Grünen, Herrn Raschke, aus April 2016 zu Belastungen im Trinkwasser, worin neben anderen Kommunen auch Wildau benannt wurde, erfolgte die Einladung an den MAWV, der als Zweckverband für das Trinkwasser in Wildau zuständig ist, in den Ausschuss für Umwelt und kommunale Ordnung am 01.02.2018.
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Auf Grund der kurzen Mitteilungen in den RBB-Nachrichten am 03. Januar 2018 und in der MAZ am 04. Januar 2018 sowie einer Information des Landtagsabgeordneten der Grünen, Herrn Raschke, aus April 2016 zu Belastungen im Trinkwasser, worin neben anderen Kommunen auch Wildau benannt wurde, erfolgte die Einladung an den MAWV, der als Zweckverband für das Trinkwasser in Wildau zuständig ist, in den Ausschuss für Umwelt und kommunale Ordnung am 01.02.2018.

Der Verbandsvorsteher des MAWV, Herr Sczepanski sowie der technische Leiter, Herr Börnecke, folgten der Einladung, übergaben den Abgeordneten umfangreiches Informationsmaterial und stellten die Sachlage wie folgt klar:

Auf welcher Grundlage nun solche irreführende Meldungen von den Medien aufgegriffen wurden, ist nicht nachvollziehbar.

Das Trinkwasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel. Für Inhaltsstoffe gelten feste Grenzwerte, die nach der deutschen Trinkwasserverordnung stets geprüft, kontrolliert und streng eingehalten werden müssen. Die nationalen Grenzwerte sind deutlich niedriger als die der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bei den schon langjährigen regelmäßigen Kontrollen kam es im Wildauer Wasserwerk an der Bergstraße nur im Jahr 2014 im Jahr 2014 bei einer einzigen Messung an einem Tag kurzzeitig zu einer Überschreitung des zulässigen Uran-Wertes, seit dem nie wieder.

In der unmittelbaren Umgebung existieren drei Wasserwerke (Eichwalde, Königs Wusterhausen und Wildau). Das Wasserwerk in Wildau wird nur zu Spitzenzeiten zugeschaltet (07.00-10.00 Uhr und 16.00-21.00 Uhr). Somit wird ermöglicht, dass der erforderliche Wasserdruck gleichbleibend gehalten werden kann.

Die Betreibung eines Wasserwerkes ist ein stark reglementiertes Unterfangen und es wird ein ständiges Monitoring durchgeführt, wozu regelmäßige Messungen in den vier Brunnen erfolgen. Der MAWV hat einen genauen und detaillierten Überblick, wann welches Grundwasser gefördert wird.

Im Ausschuss wurde hinterfragt, ob die Uranwerte weiter gesenkt werden könnten und ob das Wasser nicht noch weiter ‘verdünnt‘ bzw. eine Filtermöglichkeit eingesetzt oder ggf. das Wasserwerk geschlossen werden sollte.

Die Vertreter des MAWV versicherten, dass das nicht notwendig ist. Die geltenden Grenzwerte werden sicher eingehalten und unterschritten, es besteht keine Gesundheitsgefährdung.

Auch Blei und Eisen sind im Wasser enthalten, Wildau ist da zum Teil etwas auffälliger als andere Gebiete, jedoch werden die Grenzwerte auch hier sicher eingehalten.

Ergänzend zu diesen Ausführungen wird auf die hier angefügte Pressemitteilung des MAWV, das dort abgebildete Schaubild zu den Trinkwasserkontrollmessungen zum Urangehalt und auch auf die Homepage des MAWV unter www.mawv.de hingewiesen. 


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