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Grüße zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel 2012/13

21.12.2012 Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Wildauerinnen und Wildauer,
in einigen Tagen geht das Jahr 2012 zu Ende. Vorher dürfen wir noch das Weihnachtsfest feiern.
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Ich hoffe, das Jahr 2012 hat für Sie überwiegend positive Entwicklungen und Ereignisse gebracht. Vielleicht wurde in Ihrer Familie ein Kind geboren, oder schon größere Kinder haben gute Schulergebnisse erzielt, vielleicht ein gutes Abitur „hingelegt“ oder sogar schon ein Studium erfolgreich abgeschlossen. Wichtig sind natürlich auch eigene berufliche Erfolge, die Sicherheit/Behauptung des Arbeitsplatzes, womöglich die Verbesserung der eigenen Einkommenssituation. Das Wichtigste ist allerdings immer die Gesundheit. Ich hoffe, Sie konnten Ihre Gesundheit erhalten oder wieder herstellen. Zum Schönsten und ebenfalls sehr bedeutsamen gehören auch gute, tiefe Beziehungen zu anderen Menschen, speziell die Liebe, aber auch Freundschaften. Ich hoffe, Sie hatten auch hier manchen Grund zur Freude.



In der Regel hält ein langes Jahr nicht nur Gutes für uns bereit. Wenn es Schlechtes für Sie gab, hoffe ich, dass Sie Auswege, Lösungen bzw. Wendungen zum Besseren gefunden haben oder noch finden.

Die Gemeinde Wildau hatte 2012 ein relativ gutes Jahr. Wichtige Investitionen der Gemeinde konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Ich denke vor allem an die grundhafte Erneuerung unserer Freiheitstraße und an die Sanierung und Modernisierung des Schwimmbeckens in unserem Wildorado. Auch die Rekonstruktionsarbeiten im A10-Center wurden erfolgreich beendet. Die 110-kV-Leitung ist in Wildau unter die Erde verlegt worden, was unser Ortsbild wesentlich aufwertet. Die Bauarbeiten im Bereich unseres Hochschulcampus sind deutlich vorangekommen. Der Regionale Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“, zu dem Wildau gemeinsam mit Königs Wusterhausen und Schönefeld gehört, hat sich sehr erfolgreich auf der ILA 2012 präsentiert. Es geht mit der Gemeinde Wildau weiter voran.

Aber es bleibt in Zukunft, auch 2013, noch viel zu tun. Ich denke nur an die weitere Sanierung der Karl-Marx-Straße, der Hauptstraße in der Schwartzkopffsiedlung. Ein wichtiges und sehr schwieriges Thema wird im kommenden Jahr auch die mögliche Fluglärmbelastung für Wildau sein. Der Flughafen BER in Schönefeld ist wichtig für die Region Berlin-Brandenburg insgesamt, auch für Wildau. Aber der Fluglärm muss auf das notwendige Minimum reduziert werden. Wildau klagt deshalb vor Gericht gegen die sog. Route 5, Starts bei Ostwind in Richtung Osten, die über Wildau und Königs Wusterhausen führen. Die Brandenburger haben sich in dem Volksbegehren für ein landesplanerisches Nachtflugverbot am Flughafen Schönefeld mit der notwendigen Unterschriften-Anzahl sehr deutlich gegen den Nachtflug am Standort Schönefeld ausgesprochen. Jetzt ist die Landespolitik, Landesregierung und Landtag, am Zuge. Es ist zu hoffen, dass die Brandenburger Parteien das Signal des Volksbegehrens verstanden haben und zu einer Lösung kommen, mit der die Menschen im Umfeld des Flughafens Schönefeld auf Dauer gut leben können. Nächtlicher Fluglärm kann uns den Schlaf rauben und uns deshalb sogar krank machen. Das wollen wir nicht. Die Politik sollte einen Lösungsweg finden.

Jetzt wollen wir alle zunächst aber einen ruhigen, gemütlichen und freundlichen Jahresausklang im Kreise der Menschen, die uns lieb sind, mit denen wir die Feiertage verbringen wollen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne und erholsame Tage zu Weihnachten und ganz am Schluss des Jahres 2012. Prosit und einen guten Start ins neue Jahr!


Dr. Uwe Malich
Bürgermeister der Gemeinde Wildau