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Gesundheitsbewusste Technische Hochschule Wildau

12.09.2013 Sie lernen, wie man Software programmiert, Maschinen konstruiert oder ein Unternehmen führt. In Zukunft sollen die Studierenden an der Technischen Hochschule Wildau zusätzlich noch etwas ganz anderes lernen: gesund zu leben.
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Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die Hochschule eng mit der Techniker Krankenkasse (TK) zusammen.



Anlässlich des 1. Tages der Wissenschaft an der TH Wildau wurde am 11.9.2013 die TK-Lounge von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Sabine Kunst in einem neuen Gebäude der Hochschule eröffnet. Zukünftig werden Studierende sich dort über Gesundheits- und Präventionsthemen informieren können. Auch die Beratung durch eine Präventionsärztin sowie die Teilnahme an einer Vielzahl von Ernährungs-, Entspannungs- und Bewegungskursen steht den Studentinnen und Studenten offen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule können diese Angebote ebenfalls nutzen.

Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der Technischen Hochschule Wildau, betont: "Gesunde Lebensweise und Förderung der Gesundheit von Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind bei uns sehr wichtige Anliegen. Über unsere Absolventinnen und Absolventen wollen wir diese Botschaft zukünftig noch stärker in Wirtschaft und Gesellschaft tragen und auch dort verankern. Die Kooperation mit der Techniker Krankenkasse wird die Umsetzung unserer Vision von einer gesundheitsbewussten Hochschule nachhaltig unterstützen."

Thomas Holm, Leiter des Gesundheitsmanagements der TK: "Die Arbeitswelt wird immer komplexer und die Anforderungen in vielen Berufen steigen. Da ist es wichtig, dass die Gesundheit nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir möchten unser Know-how in Gesundheitsfragen an die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule weitergeben." Aktuelle Studien der TK zeigen, dass es vielen Berufstätigen schwer fällt, sich im Arbeitsalltag gesund zu ernähren. Aber auch Sport und Bewegung kommt bei immer mehr Menschen  zu kurz. Jeder dritte Berufstätige verbringt täglich mehr als neun Stunden im Sitzen.

Mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung können langfristig zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Ein weiterer auffälliger Trend ist die stetige Zunahme psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren. "Deshalb ist es besonders wichtig, hier frühzeitig anzusetzen und den Studierenden das Rüstzeug für ein gesundes Arbeitsleben mitzugeben", erläutert Thomas Holm.

Bernd Schlütter
Technische Hochschule Wildau