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Die Ergebnisse des Zukunftsforums sowie der Schüler- und Seniorenbeteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK)

Das Zukunftsforum fand am 25.09.2013 unter reger Beteiligung im Volkshaus Wildau statt. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ansässigen Unternehmen, der Sportvereine und des Gewerbevereins, der Wirtschaftsförderung, der Stadtverordnetenversammlung, der Stadtverwaltung, der Seniorenverbände, der Kleingartenvereine, der TH Wildau und viele weitere diskutierten in drei Arbeitsgruppen.
Die Arbeitsgruppen (AG) waren aufgeteilt nach den vorgeschlagenen Zentralen Vorhaben „Blaues Band der Wirtschaft und Wissenschaft“, „StadtLandschaft Dahme“ und „Fokus Oberes Wildau“, die aus der INSEK Überarbeitung abgeleitet sind. In allen Arbeitsgruppen spielte das Thema Wegeführung, Vernetzung und Zugänglichkeit eine große Rolle.

In der AG „Blaues Band der Wirtschaft und Wissenschaft“ wurde unter anderem über die Möglichkeit dis-kutiert, wie weitere Gewerbeflächen für Wirtschaftsansiedlungen bereitgestellt werden können. Die Stadt Wildau ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, der gestärkt und weiterentwickelt wird. Der Funkerberg im Süden Wildaus ist gemeinsam mit Königs Wusterhausen zur Entwicklung eines Areals für wissenschaftsaf-fines Gewerbe vorgesehen. Auf dem ehemaligen Schwermaschinenbaugelände gibt es ebenfalls noch freie Flächen, die gezielt vermarktet werden müssen.

In der AG „StadtLandschaft Dahme“ stand die Entwicklung hochwertigen Wohnens, die Naherholung und der Naturschutz im Fokus. Entlang des Dahme-Ufers und in der Nähe zum Wasser sind unterschiedliche, zum Teil widersprüchliche Interessen und Ansätze vorhanden. Diese müssen so in Einklang gebracht werden, dass Wildaus reizvolle Lage an der Dahme besser wahrgenommen werden kann und dabei möglichst viele Interessen berücksichtigt werden ohne die Qualität dieses besonderen Standorts zu mindern.

In der AG „Fokus Oberes Wildau“ ging es um die Stärkung des Bereichs durch Innenentwicklung und die Verbesserung der Wegeverbindungen insbesondere bezüglich der Querung der Hangkante. Es soll ein Konzept für barrierefreie und sichere Wegeverbindungen erarbeitet werden. Im Oberen Wildau gibt es viele Flächen für den Wohnungsbau. Damit wird auf die starke Nachfrage nach Wohnraum reagiert. Neue Bewohnerinnen und Bewohner beleben den Standort. Die Entwicklung des Sportparks wurde strittig diskutiert. Der Sport stellt ein wichtiges Freizeitangebot in Wildau dar und ist somit einen bedeutender „weicher“ Standortfaktor. Demnach sollte als erster Schritt ein Kunstrasenplatz entstehen.

Die zuvor durchgeführte Schüler- und Seniorenbeteiligung ergab, dass generell mehr Beteiligung wie Einwohnerversammlungen, Befragungen oder Workshops gewünscht sind, v.a. bei konkreten Projekten. Bei der Schülerbeteiligung ging es um die Erweiterung der Freizeit- und Sportangebote. Bei den Senioren lag der Schwerpunkt auf barrierefreien Übergängen und der besseren Verknüpfung der Zentren.

Wie die Ergebnisse der Schüler- und Seniorenbeteiligung und des Zukunftsforums in die INSEK Aktualisie-rung einfließen, sind dem jeweiligen Protokoll zu entnehmen.
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