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Endspurt zum Nachtflugverbot

12.11.2012 Noch bis zum 3.12.2012 läuft im Land Brandenburg das Volksbegehren für ein Nachtflugverbot für ein weitgehendes landesplanerisches Nachtflugverbot. Der Nachtflug kann sich für viele tausend Bürger im Umfeld des zukünftigen Großflughafens BER zu einer erheblichen Belastung Mehr noch:
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Nachtflug kann den betroffenen Menschen regelmäßig den Schlaf rauben, damit kann der Nachtflug viele Menschen gesundheitlich beeinträchtigen. Er kann krank machen. Das kann aber mit einem Nachtflugverbot verhindert werden. Der Flughafen ist wichtig für die Region. Er kann auch ohne nächtliche Flüge gut und erfolgreich funktionieren. Deshalb ist der Verzicht auf Nachtflug auch ökonomisch machbar und sinnvoll. Wir können beides erreichen, die Sicherung unserer Lebensqualität und Gesundheit und die Wirtschaftlichkeit unseres Flughafens. Mit dem Erfolg des Volksbegehrens könnten wir auch unsere Landesregierung von einer solchen guten Kompromisslösung überzeugen. Das Volksbegehren befindet sich auf der Zielgeraden. Ob das Volksbegehren ein Erfolg wird, steht heute noch nicht fest. Wie bei einem Langstreckenlauf muss auf den letzten Metern ein Endspurt hingelegt werden, um zum Erfolg zu kommen. Das betrifft auch das laufende Volksbegehren. Am 17.11.2012 wird deshalb im Wildauer Wildorado von 10 bis 13 Uhr eine zusätzliche Möglichkeit zur Unterschriftsleistung im Rahmen des Volksbegehrens eingeräumt. Jeder Wildauer Bürger sollte noch einmal ernsthaft über die Problematik Nachtflug nachdenken. Auch Wildau wird ab Oktober nächsten Jahres, wenn der neue Flughafen fertig sein wird, bei Ostwindwetterlagen überflogen, vielleicht auch in der Nacht. Noch können wir erfolgreich dagegen vorgehen. In einem Jahr darüber zu lamentieren, wird nicht mehr helfen. Also wer etwas gegen Nachtflug tun möchte, hat am Sonnabend, den 17.11.2012 von 10 bis 13 Uhr im Gastraum des Wildorados dazu Gelegenheit. Natürlich kann jeder der es möchte, an diesem Tag auch seine Badehose einpacken und sich nach getaner Leistung mit einem kühnen Sprung ins kühle Nass vergnügen und sportlich ertüchtigen. Sport frei und „man sieht sich“.

Dr. Uwe Malich, Bürgermeister