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30.10.2019 In letzter Zeit wurde von Erholungssuchenden immer häufiger an die Stadtverwaltung herangetragen, dass auf dem Uferwanderweg entlang der Dahme und dort insbesondere auf dem Abschnitt zwischen der Villa am See und dem Schwarzen Weg, diverse Bäume offensichtlich vom Biber angeknabbert, zum Teil sogar gefällt wurden und teilweise auch auf dem Weg liegen würden.
Einsatz für den Dahmewanderweg 2.JPG
Die Stadt Wildau ist für die freie Passierbarkeit und die Verkehrssicherheit auf dem Wanderweg zuständig. Meist bedeutet dies, dass der Bauhof rausfahren und den Weg von den umgestürzten Bäumen befreien und freischneiden muss.

Wir alle freuen uns, dass der Biber als eine europäisch streng geschützte Art, hier in Wildau so heimisch geworden ist. Trotzdem sind wir uns natürlich auch unserer Verantwortung und Verkehrssicherungspflicht bewusst. Also müssen wir uns kümmern und den Biber hier in seine Schranken weisen.

Zu diesem Zwecke wurden durch die Stadt Wildau Estrichmatten und Kabelbinder besorgt und diese zum Schutz der wertvollsten Bäume vor dem Biber entlang des Wanderweges an den Stammfüssen am 24.10.2019 angebracht. Fachkundig und mit viel Erfahrung erfolgte dies durch Herrn Mieritz vom Naturschutzbund, dem hier an dieser Stelle dafür herzlich gedankt werden soll. Als tatkräftige Helfer konnten wir 8 Schüler der Ludwig-Witthöff-Oberschule mit ihrer Biologielehrerin Frau Eichenauer gewinnen. So konnten die Schüler angewandten Biologieunterricht erleben und gleichzeitig gab es viele Informationen zur Biologie und Lebensweise des Bibers mit auf den Weg. Auch diesen Helfern ebenfalls ganz herzlichen Dank! Wir würden uns wünschen, durch solche kleinen gemeinsamen Projekte, neben dem allgemeinen Nutzen für uns alle, gerade auch junge Menschen weiter für den Natur- und Umweltschutz sensibilisieren zu können.

Bauverwaltung
Bereich Umwelt- und Naturschutz
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