EMS

EMS - Training zur Gesundheitsvorsorge
EMS steht für Elektromuskelstimulation.
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Unsere DNA ist zu 98 Prozent identisch mit der eines Steinzeitmenschen!!!

Vergleich Urzeit – Heute: 25 – 35 km pro Tag - 500 – 800 m pro Tag

E = Elektro

M = Myo (myos, griech.) = Muskel

S = Stimulation = Aktivierung, Reizung

Während bei konventionellem Training die Muskeln über elektrische Signale vom Gehirn gesteuert werden, um eine Kontraktion und somit eine Bewegung auszulösen, erhält die Muskulatur bei Elektrischer Muskelstimulation (EMS) Impulse von außen zugeführt.
Dem Muskel ist dabei gleichgültig, ob die elektrischen Reize vom Gehirn oder von Elektroden ausgesendet werden: Das Ergebnis ist eine Muskelkontraktion.
Mobil oder immobil? Bei über 40-Jährigen ist Krafttraining zur Gesunderhaltung wichtiger als Ausdauertraining!
Die Muskulatur ist der wichtigste Speicher für Glukose und das entscheidende Organ für die Fettverbrennung!
Folgen: Rückgang Grundumsatz / Stoffwechselrate, Zunahme Körperfettanteil, Anstieg Diabetes Risiko, Rückgang Alltagsmobilität
Zwischen dem 30. und dem 70. Lebensjahr verliert der Mensch 30-40 Prozent der Skelettmuskelmasse.

Nutzen von Krafttraining:
  • Stabilisierung und Schutz (Skelett, Gelenke, Organe)
  • Sichere Fortbewegung
  • Regulierung Hormonsystem
  • Positive Auswirkungen bei Diabetes und Adipositas
  • Für den Fettabbau ist das Krafttraining dem Ausdauertraining insgesamt überlegen.
  • Erhöhung des Grundumsatzes (bis ca. 20%)
  • anatomisch, orthopädischer Funktionserhalt
  • Muskelaufbau nach Operation (Rehabilitation)
  • Ausgleich muskulärer Dysbalancen
  • Beschwerdelinderung (Rückenschmerzen, Harninkontinenz, Verspannungen)
  • Beckenbodentraining, Rückbildung nach Geburten
  • Osteoporose Prävention, Sturzprophylaxe
  • Adipositas-Prävention und -therapie
  • Besonders bei Patienten mit Herzinsuffizienz und in der kardiologischen Rehabilitation (Z. n. Herzinfarkt, Schlaganfall etc.)

Was kann EMS?
  • Unterschiedliche Muskelfasertypen können auf Knopfdruck angesteuert und aktiviert werden.
  • Das System spricht alle Altersgruppen und Leistungsstufen an.
  • Es zeichnet sich durch einfachstes Handling und hohe Sicherheit aus.
  • Jedes Elektrodenpaar ist individuell dosierbar und adaptierbar.
  • Es bestehen keine Aktivitäts- und Leistungslimits.
  • Das Training ist nahezu frei von mechanischen Gelenkbelastungen – es ist somit ideal auch für Schmerzpatienten geeignet.
1 x 20 min. pro Woche ist ausreichend.

Studienlage im Bereich Health & Medical:

88 Prozent der Studienteilnehmer konnten ihre Rückenbeschwerden deutlich reduzieren. Bereits nach zwei Trainingseinheiten waren 20 Prozent beschwerdefrei, nach sechs Wochen sogar 50 Prozent. Bei 44 Prozent der chronischen Beschwerde-Patienten waren die Schmerzen völlig weg. (Studie der Universität Bayreuth)
Die Untersuchung zeigt erstmals die Wirkung bei herzinsuffizienten Patienten. Verbesserungen der Leistungsfähigkeit sowie wichtiger metabolischer Parameter übersteigen die Ergebnisse bisher in der kardiologischen Rehabilitation angewandter Trainingsformen bei weitem (Studie Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein Westfalen, Bad Oeynhausen).

Eine im Herbst 2013 abgeschlossene Untersuchung mit älteren Menschen zeigte sehr positive Ergebnisse dieser alternativen Trainingsform. Neben einer deutlichen Verbesserung des Ruheumsatzes, einer wichtigen Kennzahl für dauerhafte Gewichtsreduktion, belegte die Studie eindeutige Effekte auf Gesamtkörperfett und abdominales Körperfett (Studie der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg).
87 Prozent der Teilnehmer berichteten begeistert von deutlich sichtbaren Figurformungseffekten. Der Körper wurde, verglichen mit konventionellen Trainingsmethoden, erheblich positiver wahrgenommen (Studie der Universität Bayreuth).

Stefanie Stöckmann