wildau.de »Startseite »Aktuelles »Meldungsübersicht »Der WCW erwacht aus dem diesjährigen Winterschlaf

Der WCW erwacht aus dem diesjährigen Winterschlaf

28.05.2013 Verein = spießig?
Der WCW erwacht aus dem diesjährigen Winterschlaf
Viele denken heutzutage: Vereinsleben, passt das in die heutige Zeit? Sich für lange Zeit binden, wie in diesem Fall ein eigenes Boot besitzen? Das kann man doch auch chartern und danach hat man keine Mühen damit. Würde man dazu unsere Mitglieder befragen, würden wohl die meisten von ihnen sagen, dass es die Mischung ist, die das Bootshobby ausmacht.
P1050719.jpg
Das unbeschwerte Gefühl im Sommer, sich frei auf dem Wasser zu bewegen, Natur und Umgebung zu erkunden, ankern und schwimmen. Rast in einem Lokal am Wasser einlegen, auf dem See grillen. Aber auch in den kühleren Monaten Überholungsarbeiten am Boot ausführen, im Sommer angesammelte Ideen für Umbauten realisieren, technischen Missständen abhelfen. Dadurch auch einen Ausgleich für die eigentliche Arbeit finden, sich zu beweisen beim Werkeln mit Holz und Metall, beim Kämpfen mit der Elektrik.

Das alles begleitet durch die Hinweise und Ratschläge der anderen Sportfreunde des Vereins, oft auch unterstützt durch deren tatkräftige Hilfe. Dazu kommen neben sportlichen Veranstaltungen gesellige Abende verschiedener Art wie Videoabende über absolvierte Reisen, Klön- und Skatabende, Eisbeinessen und vieles mehr. Hier gilt dann auch, dass die Gemeinschaft mehr als die Summe der Einzelnen ist.

Natürlich, dazu gehören dann auch entsprechende Pflichten, deren Erfüllung wir von einem Mitglied erwarten. Da ist die gegenseitige Unterstützung, die keine Einbahnstraße sein kann. Da ist das sich Einbringen in die Belange des Vereins. Sei es bei Aufbaustunden, Mitarbeit im Vereinsvorstand, Unterstützung bei der Gestaltung der Vereinsaktivitäten. Nicht zuletzt ist es natürlich die Beachtung der Regeln und Ordnung des Vereins, die Rücksichtnahme auf die anderen Wassersportler.

Es wäre sicherlich nicht ganz die Wahrheit, wenn man so täte, als ob dabei nicht auch mal Konflikte auftreten. Aber das gehört ja zur „Schule des Lebens“, die ein Verein sicherlich auch darstellt. Man kann eben nicht gleich hinschmeißen, sondern muss die Konflikte klären.

Das gilt besonders dann, wenn äußere Veränderungen auf den Verein zukommen, wie jetzt durch die vorgesehene neue Nutzung des Klub- und Pumpenhauses. Wie alle Veränderungen bietet auch diese Chancen, in diesem Fall ist es die Umgestaltung des bisherigen Hafengeländes, die gleichzeitig auch Erleichterungen für die Handhabung der Boote in und aus dem Winterquartier bringen soll und sich gut in das Umfeld einpassen soll. Dazu sind dann auch die Ideen aller Sportfreunde und Gäste gefragt. Apropos Gäste: Momentan gibt es einige wenige freie Plätze für kleinere und mittlere Bootsgrößen. Vielleicht lohnt es sich also für diejenigen, die sich von dem Bericht nicht abschrecken lassen, mal hereinzuschauen in der Karl-Marx-Str 80a und damit nicht erst bis zum Hafenfest am 08.06. zu warten. Zu diesem erwartet im Wassersportclub Wildau natürlich alle Gäste ab 11.00 Uhr das gewohnt abwechslungsreiche Programm mit Kultur, dem traditionellen Volleyballspiel und vor allem dem Schnuppersegeln. An diesem Tag muss auch kein Wildauer kochen, denn sowohl für einen kräftigen Imbiss als auch einen gepflegten Kaffee mit Kuchen wird gesorgt sein.

Also, man sieht sich beim WCW!

Kurt Hemmerlein