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Der Flughafenkoordinator des Landes Brandenburg, Staatssekretär Rainer Bretschneider, war in Wildau

27.05.2014 Am 26. Mai 2014 weilte der Staatssekretär Rainer Bretschneider, Flughafenkoordinator des Landes Brandenburg und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH auf Einladung des Wildauer Bürgermeisters Dr. Uwe Malich im Volkshaus Wildau.
Staatssekretär Rainer Bretschneider am 26.5.2014 zu Gast im Volkshaus Wildau (1).JPG
In einer Gesprächsrunde mit sachkundigen Vertretern des Wildauer Vereins „Gegenlärm“ erläuterte Staatssekretär Bretschneider den aktuellen Stand in Bezug auf die Durchsetzung der Forderung des Volksbegehrens für ein weitgehendes Nachtflugverbot am zukünftigen Flughafen BER.

Hilfreich für die Diskussion war, dass auch der Wildauer Stadtverordnete und früheres Mitglied im Aufsichtsrat der FBB GmbH, Herr Lutz Rehfeldt, anwesend war. Leider konnte Staatssekretär Bretschneider nicht viel Gutes über die angestrebte weitere Nachtflugeinschränkung bzw. -verhinderung berichten. Das Land Brandenburg kann eine weitere Einschränkung des Nachtfluges am zukünftigen Flughafen BER aus rechtlichen Gründen nicht allein durchsetzen. Und die beiden anderen Gesellschafter, das Land Berlin und der Bund, lassen in Bezug auf die weitere Nachtflugeinschränkung keinerlei Kompromissbereitschaft erkennen.

Selbst der ökonomisch harmlose Ansatz Brandenburgs, auf die Flugzeit von 5.00 bis 6.00 Uhr zu verzichten, stieß bei den beiden anderen Gesellschaftern auf „taube Ohren“. Es wird wohl bei der für die Anwohner unzureichenden Nachtflugeinschränkung von 00.00 bis 5.00 Uhr bleiben. Eine weitere Verbesserung scheint auf absehbare Zeit nicht möglich zu sein. Staatssekretär Bretschneider machte Hoffnung auf geringfügige technische Verbesserungen. Im Weiteren muss die Evaluation des Flugbetriebes zeigen, wie schwerwiegend die Fluglärmbelastung von 22.00 bis 24.00 Uhr und von 5.00 bis 6.00 Uhr wirklich ist. Vielleicht sind danach noch Besserungen des Nachtflugregimes möglich.

Letztendlich ist die Politik auf Bundesebene gefragt.

Bürgermeister Dr. Uwe Malich