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Dahme-Rad- und Fußwegbrücke Wildau-Niederlehme wieder in Betrieb

02.08.2019 Die Dahmebrücke zwischen Wildau und Niederlehme befindet sich seit dem 17. Juli 2019 wieder an ihrem Bestimmungsort. Die feierliche Eröffnung fand am 01. August 2019 statt.

Foto: Stadt Wildau
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Am Mittwoch, den 17. Juli 2019, wurde die Dahmebrücke millimetergenau in den Fuß- und Radweg an der L30 eingepasst. Das Übersetzen der Brücke vom Land auf die Pontons erfolgte mit Hilfe von zwei Kranen. Eine Spezialfirma aus den Niederlanden transportierte die Brücke dann auf dem Wasser zu ihrer Endposition.

Die Rad- und Fußgängerbrücke ist zu Zweidrittel neu, lediglich die Dachkonstruktion konnte wieder verwendet werden. Die Brücke erhielt einen neuen Stahlunterbau. Auch der Bodenbelag ist neu. Er besteht, wie auch die Diagonalverstrebungen, aus zertifizierter Hochgebirgslärche. Damit Passantinnen und Passanten auch bei Regen und Kälte besseren Halt während der Überquerung haben, wurde der Bodenbelag mit einem Antirutsch-System ausgerüstet. Das Brückengeländer ist mit 1,30 Meter etwas höher als früher und entspricht den neuen gesetzlichen Bestimmungen.

Eine weitere Neuerung: Die Dahmebrücke erscheint nun in einem dezenten, zur Stahlkonstruktion passenden, Grauton. Der blaue Anstrich erwies sich im Lauf der Zeit als unpraktisch und sorgte durch Verkreidungen für schmutzige Hände. Die Geländer an den Zufahrten zur künftigen Brücke wurden mit einem neuen Anstrich versehen.
Im Jahr 2016 wurde ein Riss in einem der unteren Brückenträger festgestellt. Die Tragfähigkeit der Brücke war nicht mehr völlig gegeben, das Bauwerk musste sofort gesperrt werden. Grund für den Schaden war im Wesentlichen Feuchtigkeit an unzugänglichen Konstruktionspunkten, an denen sich dann ein Pilz bildete. Im Lauf der Sanierung stellte sich außerdem heraus, dass die Schweißnähte der Portalrahmen nicht den Güteanforderungen entsprachen. Somit mussten auch diese ausgetauscht werden, wodurch die Kosten stiegen.

Da die Brücke sowohl auf der Gemarkung Königs Wusterhausens als auch Wildaus liegt, mussten die zuständigen Fachausschüsse und Stadtverordnetenversammlungen beider Kommunen über die Projektfragen entscheiden. So wurde beschlossen, dass die neue Brücke in einer Mischbauweise aus Stahl und Holz errichtet werden soll.

Die Planungs- und Baukosten werden voraussichtlich rund 1,4 Millionen Euro betragen. Es flossen 501.200 Euro an Fördermitteln des Landes. Den Rest der Summe teilen sich Königs Wusterhausen und Wildau je zur Hälfte.

Bernd Quicker
Bauverwaltung/Facility Management
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