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Besuch aus Paris und Potsdam

10.05.2012 Am 4. Mai 2012 erhielt die Südanbindung im SMB-Gelände Besuch aus Paris und der Landeshauptstadt.
Die COUNCIL OF EUROPE DEVELOPMENT BANK (CEB) aus Paris war in Zusammenarbeit mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ein maßgeblicher Fördermittelgeldgeber dieser Baumaßnahme.
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Bild von links:
Sven Förster, Vorstandsstab/Unternehmensstrategie ILB; Rainer Lovato, Country Manager Projects Department, CEB; Wilfried Kolb, Leiter Bauverwaltung / Facility Management; Jens Ramm, Referatsleiter Infrastruktur, ILB




Beim Empfang im Volkshaus informierten sich die Vertreter der Banken über die aktuelle Situation Wildaus und die Bedeutung der von diesen Institutionen unterstützten Maßnahme für die Gemeinde.

Anschließend wurde bei schönstem Frühlingswetter das fertiggestellte Erschließungsprojekt vor Ort in Augenschein genommen.

Dabei konnten sich die Besucher selbst ein Bild davon machen, was sie bisher nur von ihren Schreibtischen aus bearbeitet hatten und überzeugten sich, dass die Gelder in Wildau sehr sinnvoll eingesetzt wurden.

Erstaunen äußerten sie über die Vielzahl weiterer Baumaßnahmen am Ort und bestätigten, dass Wildau auf einem sehr guten Weg sei.
Die CEB besucht im Rhythmus von drei bis fünf Jahren regelmäßig ausgewählte Baumaßnahmen. Insofern kann die Gemeinde Wildau stolz sein, dass die Wahl hierbei auf die Südanbindung gefallen ist.

Mit dem Neubau der Südanbindung erfolgte auf einer Länge von insgesamt 650m als Verlängerung der Ludwig-Witthöft-Straße vom 20. April 2009 bis zum 30.November 2010 die Umsetzung der Vorgaben aus dem B Plan bzgl. der infrastrukturmäßigen Erschließung der Nord/Süd-Verbindung des ehemaligen SMB-Geländes.

Die Gesamtkosten für Bau und Planung der Südanbindung betrugen laut Kostenberechnung zum Förderantrag 1.741.700€. Daraufhin hat die Gemeinde Wildau von der ILB einen Förderbescheid über einen Zuschuss in Höhe von 853.900€ und einen zinslosen Kredit in Höhe von 512.300€ erhalten.    

Die tatsächlichen Kosten betragen gemäß der Schlussrechnung 1.479.000€. Damit wurde um 262.700€ günstiger gebaut.
In der Folge wurde die Förderung in Höhe von ursprünglich 853.900€ auf 724.400€ reduziert. Demnach konnte die Baumaßnahme mit 129.500€ Fördermittel weniger als ursprünglich geplant umgesetzt werden.

Am Bau Beteiligte waren die Baufirmen EUROVIA Verkehrsbau Union aus Berlin sowie die TRP Bau GmbH aus Stahnsdorf und das Planungsbüro Brechtefeld & Nafe aus Königs Wusterhausen.

Bernd Quicker, Bauverwaltung/Facility Management