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Anlauf- und Beratungsstelle des Landes Brandenburg für ehemalige Heimkinder in der DDR

12.09.2014 Die Arbeit der Anlauf- und Beratungsstelle gründet sich auf dem Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“. Hilfen aus dem Fonds kann erhalten, wer im Zeitraum zwischen 1949 und 1990 in einem Kinder- oder Jugendheim (z.B. Säuglingsheim, Durchgangsheim, Spezialheim, Jugendwerkhof) untergebracht war, dort Unrecht und Leid erfahren hat und dessen Folgen bis heute nachwirken.
Der Fonds kann unterschiedliche Hilfen leisten, in Form von immateriellen Hilfen: Beratung und Unterstützung bei Fragen zur Heimunterbringung bzw. bei der Aktensuche und materielle Hilfen: einmalige Ausgleichzahlung als Rentenersatz für erzwungene Arbeit während des Heimaufenthalts, wenn Sozialabgaben nicht entrichtet wurden und zweckgebundene Sachleistungen, die geeignet sind, die Schädigungsfolgen der Heimerziehung zu lindern. Wer sich bis zum 30. September 2014 in der Anlauf- und Beratungsstelle angemeldet hat, kann Hilfen aus dem Fonds erhalten. Die Beratung, Prüfung und Umsetzung der Leistungsbegehren aus dem Fonds erfolgen später in einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine für ein persönliches Beratungsgespräch werden anhand einer Warteliste vergeben. Menschen, die vor 1945 geboren sind, werden bevorzugt auf der Warteliste positioniert.

Anmeldungen und weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer:  0331/237292–17, E-Mail: anlaufstelle@lakd.brandenburg.de und Homepage: www.aufarbeitung.brandenburg.de.

Katja Lützelberger, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing