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10. Dahmelandpokal im Schach

06.10.2014 Vom 02.10. bis zum 05.10.2014 richtete die Abteilung Schach vom SV Motor Wildau den 10. Dahmelandpokal aus.
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Foto: Hartmut Bradtke


Den weitesten Weg hatten die Schachspieler aus dem Bundesland Baden-Württemberg von den Schachvereinen SVG Vaihingen/Enz und BG Buchen. Weitere Schachspieler kamen aus Berliner- und Brandenburger Schachvereinen, sowie aus Bochum, Cottbus, Frankfurt/ Oder und aus Jänschwalde.


Stark besetzt, mit 74 Schachspielern von acht bis 76 Jahren, davon sieben Schachspielerinnen, begann der Wettbewerb.

Bei diesem Turnier konnten wir zum ersten Mal vom Schachclub BG Buchen, einen IM (Internationalen Meister), mit einer DWZ (Deutsche Wertungszahl) von 2338, den Schachspieler Henryk Dobotz, begrüßen. Mit einer DWZ über 2000 traten gleich sechs Schachspieler an.

Es wurden sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt. Damit die Unterschiede in der ersten Runde nicht zu groß ausfallen (die DWZ reichte von 0 bis 2338), wurden die Teilnehmer nach Spielstärken eingeteilt und in zwei Gruppen gespielt. In der ersten Runde setzte sich der Favorit Schachfreund Dobotz mit einem Sieg durch. In den weiteren Runden bewies er seine Klasse und gab nur in der siebten Runde gegen Werner Püschel einen halben Punkt ab. Am Ende des Schachturnieres gewann souverän IM Henryk Dobotz mit 6,5 von 7 Punkten.

Auch die jüngsten Teilnehmer Milave Tyron DWZ 1293 von Lasker Steglitz (mit 4,0 Punkten auf dem 22. Platz), Bui,Bao Anh Le DWZ 1480 vom SV Mattnetz Berlin (mit 3,5 Punkten auf dem 39. Platz) und Nico Schautis DWZ 983 vom SV Mattnetz Berlin (mit 2,5 Punkten auf dem 62. Platz) zeigten ihr Können und brachten starke Schachspieler in Bedrängnis und erkämpften sich die Punkte.

Den zweiten Platz mit 6 Punkten erkämpfte sich der Schachfreund Sergey Krefenstein vom TuS Makkabi Berlin. In der 4. Runde musste er gegen den Ersten einen Punkt abgeben.

Punktgleich mit 5,5 Punkten belegte Werner Püschel von Lasker Steglitz den 3. Platz und Ingo Voigt vom BSV 63 Chemie Weißensee den 4. Platz. Der Schachfreund vom SC Kreuzberg, Martin Gebigke, erreichte mit 5,0 Punkten den 5. Platz.

Die Sonderpokale erkämpften sich als bester Senior Rainer Birk, SC Senioren Cottbus und als bester Jugendlicher Richard Pixa vom SV Mattnetz Berlin.
Die Sonderpreise als bester Schachspieler mit einer DWZ unter 1700 erhielt Olaf Budach vom SV Briesen und unter 1450 Tyron Milare von Lasker Steglitz.

Ich möchte mich bei den Sponsoren, der MBS, sowie bei der Firma Schenk und der Stadt Wildau für ihre Unterstützung bedanken.
Besonderen Dank an unsere Küchenfeen für die Bewirtung unsere Schachspieler.

Hartmut Bradtke